Neues Programm des „Aktuellen Forums“
Wie passt die Sterbehilfe zum Christentum?

Rinkerode -

Auch im Herbst bietet das „Aktuelle Forum“ der Gemeinde St. Regina ein abwechslungsreiches Programm an. Los geht es bereits in knapp zwei Wochen mit einem ersten Vortrag zum Thema „Glückliche Kindheit – Was wünschen und brauchen Kinder?“.

Donnerstag, 05.09.2013, 20:09 Uhr

„Gut gerüstet“ geht das ,Aktuelle Forum‘ in den Herbst.“ Dieses Fazit zogen die Organisatoren der Pfarrgemeinde St. Regina und der Familienbildungsstätte Ahlen bei ihrer Programmvorstellung am Mittwoch.

Passend zum Jahr der Familie, das die Stadt Drensteinfurt ausgerufen hat, wird es bereits in knapp zwei Wochen einen ersten Vortrag zum Thema „Glückliche Kindheit – Was wünschen und brauchen Kinder“ geben. Mit Referent Prof. Dr. Rainer Dollase haben die Veranstalter für den 18. September um 19.30 Uhr „einen echten Hochkaräter“ in das Forum der Realschule Drensteinfurt eingeladen, wie Dieter van Stephaudt von der Familienbildungsstätte Ahlen erklärte. Dollase habe als Psychologe und Pädagoge an der Universität Bielefeld an diversen Studien und Forschungen gearbeitet und sei Experte wenn es um die Frage gehe, wie Kinder gut lernen könnten.

Bei der zweiten Veranstaltung am 9. Oktober steht das „Aktuelle Forum“ ganz im Zeichen der Philosophie. Um 19.30 Uhr ist der Hagener Theologieprofessor Prof. Dr. Elmar Salmann zu Gast im Pfarrzentrum Rinkerode und referiert zunächst zum Thema „Leben zwischen Tod und Geburt“. Im Anschluss besteht Gelegenheit für Diskussionen.

Salmann, der 31 Jahre seines Lebens als Professor an den päpstlichen Universitäten Sant’Anselmo und Gregoriana gearbeitet hat, bearbeite einen „breiten Themenkomplex“, berichtete Pfarrer Clemens Röer. So werde es unter anderem auch darum gehen, wie diverse Bestattungsformen, Patientenverfügungen und aktive Sterbehilfe zur christlichen Konfession und zum christlichen Glauben passen. Darüber hinaus nimmt der Benediktiner die Themen „Pränataldiagnostik“ und „Stammzellenforschung“ unter die philosophische Lupe.

Etwas leichtere Kost bietet das Forum im November. Passend zur Frankfurter Buchmesse kommt ein altbekanntes Gesicht ins Golddorf: Die Deutsch-Österreicherin Sybil Gräfin Schönfeldt ist Übersetzerin, Kinderbuchautorin, Literaturkritikerin und freie Journalistin beim „Stern“ und der „Zeit“ und präsentiert am 13. November eine eigene Auswahl der wichtigsten Messeneuheiten.

Und wem das noch nicht genug ist, für den geben die Organisatoren auch schon einen Ausblick auf 2014: Im Januar wird der Bonner Politikjournalist Dr. Andreas Püttmann aus seinem Buch „Gesellschaft ohne Gott“ lesen und über die Auswirkungen der Entchristlichung Deutschlands referieren. Im März geht es mit dem thüringischen Theologen, Journalisten und Vatikan-Experten Stefan Kulle um „Neue Signale aus Rom“.

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