Hospizbewegung
„Das Leben als Geschenk sehen“

Drensteinfurt -

Die Hospizbewegung hatte zu einem besinnlichen Abend in die Regina-Kirche eingeladen. Texte wurde vorgetragen, musikalische Beiträge präsentiert.

Montag, 11.11.2013, 19:11 Uhr

Einen besinnlichen Abend hatte die Ortsgruppe der Hospizbewegung am Sonntag in der Pfarrkirche St. Regina organisiert. Die Kirche war stimmungsvoll mit Kerzen beleuchtet, lilafarbene Strahler machten die Farbe der Hospiz im Altarraum deutlich. Nach der guten Resonanz im vergangenen Jahr hatten sich die Verantwortlichen überlegt, auch in diesem Herbst ein kleines, besinnliches Konzert zu gestalten.

Unter der Leitung von Sibylle Vornholt , Ulrike Pöhler-Spliethoff und Walpurgis Illing wurden ausgewählte Texte vorgetragen und musikalische Beiträge präsentiert. Das Motto in diesem Jahr lautete „Hurra, wir leben...“ Angelehnt war dies an den Gedanken, wie froh man darüber sein sollte, am Leben zu sein. Jedoch spielte auch wieder der Gedanke, „Sterben und Tod ins Leben zu bringen“, eine wichtige und zentrale Rolle. Denn genau dies ist die Idee der Hospizbewegung im Kreis Warendorf und auch hier vor Ort. Sterben und Tod sollen öffentlich zum Thema gemacht werden. Die drei Frauen, die die Ortsgruppe leiten, wollten einen Abend der Entschleunigung, Ruhe und Trauer, aber auch der Freude schaffen. Die besinnlichen Lieder und meditativen Texte gaben den rund 50 Besuchern Zeit und Raum zum Nachdenken.

Auch Pastoralreferentin Mechthild Döbbe war sehr erfreut über die große Resonanz der letzten Veranstaltung der Hospizbewegung im laufenden Kalenderjahr. Auch sie habe bei dem Motto direkt daran gedacht, dass man das „Leben als Geschenk sehen“ sollte. Angelehnt an den schweren Taifun, der am Wochenende auf den Philippinen für schwere Verwüstungen gesorgt und unzählige Todesopfer gefordert hatte, wurde der Pastoralreferentin der katholischen Kirche besonders bewusst, wie froh man jeden Tag darüber sein sollte, am Leben zu sein.

Im Verlauf des Abends verlasen Mitglieder der Ortsgruppe teils eigene Texte, die sich mit Leben, Sterben und dem Tod auseinander setzten. Musikalische Unterstützung gab es von Stephan Beck an der Gitarre, sowie der Sängerin Inga Weiler. Aber auch einige Mitglieder der Hospizbewegung brachten sich musikalisch ein.

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