Deutsch-Rock-Gruppe feiert 30-jähriges Bestehen
„Ausbruch“ auf Tour

Drensteinfurt -

Seit 30 Jahren machen sie gemeinsam Musik. Grund genug für die Deutsch-Rock-Gruppe „Ausbruch“, ihre Fans und Freunde mit einer Tournee zu belohnen. Zudem tüfteln Frontmann Christian Roither und seine Crew an zwei neuen Alben, die im Jahr 2014 erscheinen sollen.

Freitag, 27.12.2013, 23:12 Uhr

Noch einmal richtig „durchstarten“ will im bald beginnenden Jahr die Drensteinfurter Deutsch-Rock-Gruppe „ Ausbruch “, die 2014 ihr 30-jähriges Bestehen feiert wird. Und zu diesem Anlass sind neben einer Tour gleich zwei neue Alben geplant.

Als Vorgruppe hatte „Ausbruch“ erstmals im Jahr 1984 im „Cha Cha“ in Billerbeck gemeinsam auf der Bühne gestanden. Die meisten Texte stammen seit dem aus der Feder von Frontman Christian Roither . Der Deutsch-Rock der Drensteinfurter Formation kann dabei durchaus etwas härter sein, enthält aber auch etliche Balladen. „Von Udo Lindenberg bin ich schon sehr beeinflusst“, erklärt der 46-jährige Christian Roither, der besonders die Vielseitigkeit seines Vorbildes schätzt. Aber auch Peter Maffay, Marius Müller-Westernhagen , Heinz Rudolf Kunze und sogar „AC/DC“ nennt er als Musik, die er gerne hört.

Der Hobbymusiker ist gelernter Bäcker. Nach einer weitere Ausbildung zum Maler und Lackierer ist Roither heute beruflich im Bereich Bautenschutz selbstständig tätig. Im Wohnzimmer des Vaters dreier Kinder steht ein Klavier, an dem er komponiert und Texte schreibt. „Vieles in Sachen Musik macht die Band gemeinsam“, betont Roither, der sowohl als Sänger als auch als Keyboarder aktiv ist. Die Inspiration für seine Texte nimmt der Schreiber aus dem Leben. „Viel handelt von der Liebe. Aber auch Politik spielt eine Rolle. Es geht aber auch gegen Drogen und um das ,Rock`n Roll-Leben‘“, so Roither.

Jürgen Stilling, der ebenfalls komponiert und textet, spielt Solo- und Rhythmusgitarre. Am Bass ist Mike Brass zu finden. Solo- und Rhythmusgitarre sind die Instrumente von Guido Dürr. Am Schlagzeug sitzt Dirk Grünewald. Die Bandmitglieder haben zwar zeitweise gewechselt, dennoch, so Roither, spiele man heute fast wieder in „Urbesetzung“.

Musikalisch aktiv ist Roither seit seiner Kindheit. Nicht zuletzt dank seines Bruders Willi und dessen Frau und ihrer Band „Annelehn“, die ihn inspiriert haben, selbst Musik zu machen.

Im Rückblick auf fast 30 Jahre „Ausbruch“, erinnert sich Roither gerne an „Arnold aus Ascheberg“, ein Fan, der der Band fast überall hin nachgereist sei. Die Auftritte führten das Quintett hauptsächlich durchs Münster- und durchs Sauerland.

Zurzeit ist „Ausbruch“ im Studio aktiv. Dort entsteht derzeit ein rockiges Konzeptalbum. Die neue Balladen-CD muss noch abgemischt werden, berichtet Roither, der die gemeinsame Arbeit aller Bandmitglieder ausdrücklich lobt. Und wie kam es überhaupt zum etwas ungewöhnlichen Bandnamen? „Ausbruch – weil wir ausbrechen wollten“, sagt Christian Roither.

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