Schulausschuss segnet Zahlenwerk ab
„Ja“ zum Haushalt

Drensteinfurt -

Einstimmig stimmte der Ausschuss für Schule, Sport und Kultur am Donnerstagabend dem Haushaltsentwurf der Verwaltung zu. Kritik gab es am Rande lediglich über die Gebührengestaltung für die Nutzung des Aschestreufeldes auf dem Drensteinfurter Friedhof.

Freitag, 31.01.2014, 22:01 Uhr

Nach Bau- und Sozialausschuss segnete am Donnerstag auch der Ausschuss für Schule, Sport und Kultur den Haushaltsplanentwurf des Bürgermeisters ab – und zwar einstimmig. Einziger kleiner Zankapfel in der sonst weitgehend harmonischen Sitzung war – wieder einmal – das Aschestreufeld auf dem Drensteinfurter Friedhof, das nach dem von der FDP im Jahr 2009 initiierten Bürgerbegehren angelegt worden war – und danach jahrelang ungenutzt blieb. Erst 2013, so die Verwaltung, habe die erste und bislang einzige Verstreuung stattgefunden.

Dass dies so ist, ist nach Ansicht von FDP-Ausschussmitglied Burkhard Wieland wohl vor allem die Folge der Gebührenkalkulation – für die Nutzung des Streufeldes kassiert die Stadt einen stattlichen Beitrag von 685 Euro zuzüglich 188 Euro Pflegekosten. „Diese Kalkulation ist absolut nicht fair“, so Wieland. Er forderte, dass für die Nutzung des Streufeldes der gleiche Beitrag wie für die immer häufiger gewählte Urnenbestattung – 193 Euro zuzüglich 282 Euro für Herrichtung und 53 Euro für die Pflege – erhoben werden sollte.

„Die Gebühren wurden nachgewiesen“, verwies CDU-Fraktionsvorsitzender Heinz Töns darauf, dass die Zahlen auf „soliden Füßen“ stehen. Dennoch bot Bürgermeister Paul Berlage den Ausschussmitgliedern an, das Thema in einer der nächsten Sitzungen noch einmal aufzugreifen.

Unterstützung von Seiten der Grünen erfuhr während der Haushaltsberatung der Bürgerantrag von Lothar Sievert, der darin anregt, in der Innenstadt ein Tourismusbüro zu eröffnen, das Gästen etwa einen Fahrradverleih sowie Tourenvorschläge und eine Zimmervermittlung bieten könnte. Grundsätzlich, so die Stellungnahme der Verwaltung, ein „guter Gedanke“, jedoch fehle es in Drensteinfurt bislang an der notwendigen touristischen Infrastruktur. Dennoch, erklärte Fachbereichsleiter Gregor Stiefel, sei Wirtschaftsförderin Ute Homann an dem Thema „dran“.

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