FDP-Ortsparteitag
Absolute CDU-Mehrheit knacken

Rinkerode -

Für die Kommunalwahl am 25. Mai hat sich die Drensteinfurter FDP zwei Ziele gesetzt. Die Liberalen möchten zehn Prozent der Stimmen holen. Gleichzeitig soll verhindert werden, dass die CDU erneut eine absolute Mehrheit einfährt. Beim Ortsparteitag wurde Markus Diekhoff als Vorsitzender wiedergewählt.

Mittwoch, 12.02.2014, 17:02 Uhr

Auch die FDP vor Ort ist für die anstehenden Kommunalwahlen im Mai gewappnet. Zwar stellt die Partei in diesem Jahr keinen Bürgermeisterkandidaten, doch für alle 16 Wahlkreise der Stadt konnte ein Kandidat gefunden werden, der sich zur Wahl stellt.

Bei ihrem Ortsparteitag am Dienstagabend im „Landhaus Rinkerode“ standen zahlreiche Wahlen auf der Tagesordnung. Denn bevor es zu den Wahlkreisbewerbern ging, wurde erst einmal der Vorstand neu gewählt. Jedoch gibt es hier keine Veränderungen. Markus Diekhoff bleibt erster Vorsitzender des Ortsvereins. Unterstützt wird er von den drei stellvertretenden Vorsitzenden Martin Kowalke, Burkhard Wieland und Erna Trojahn . Jeder von ihnen ist für einen der drei Arbeitsbereiche Medien, Organisation und Finanzen verantwortlich. Der Vorstand wird zudem durch drei Beisitzer komplettiert. Diese bleiben weiterhin Katja Durach, Brigitte Boden und Uwe Hagemann. Das Gesicht des Vorstandes bleibt damit unverändert.

Der erste Vorsitzende, Markus Diekhoff, hatte zuvor einen kurzen Rückblick auf die letzten Monate gegeben. „Ein schwieriges Jahr liegt hinter uns,“ dachte auch er noch einmal an die Bundestagswahl im September zurück, bei der es den Liberalen nicht gelungen war, die Fünf-Prozent-Hürde zu überwinden, weshalb sie in den kommenden vier Jahren nicht im Bundestag vertreten sind. Jedoch könne die FDP im Kreis Warendorf seit dem eine „beispiellose Beitrittswelle“ vermelden, was auch den Kommunalpolitikern Rückenwind für die anstehenden Wahlen gebe, so Markus Diekhoff. Auch einige Kritik an der schwarz-roten Bundesregierung konnte sich der Vorsitzende nicht verkneifen, bevor er die Ziele für die Drensteinfurter FDP für die Wahlen im Mai betitelte. „Zehn Prozent und die Ablösung der absoluten Mehrheit der CDU “, lautet die Kampfansage des Vorsitzenden.

Wichtiges Thema ist bei den Liberalen unter anderem auch die Verkehrssituation an der Konrad-Adenauer-Straße. Diese wollen die Kommunalpolitiker der FDP durch eine Umgehungsstraße von Westen aus entlasten. Doch nicht nur das hat sich die Partei auf ihre Fahnen geschrieben. „Wir wollen das Einkaufen in Drensteinfurt attraktiver machen“, lautet ein weiterer Denkanstoß. Auch die Ortsteile Rinkerode und Walstedde sollen weiter gefördert werden. Und den bereits seit langem bestehenden Plan, das Abitur vor Ort in Drensteinfurt zu ermöglichen, steckt noch immer in den Köpfen der Liberalen. Zudem wollen sie weiter gegen Windparks kämpfen und lediglich einzelne Windräder zulassen.

„Drensteinfurt hat und braucht eine starke FDP“, lautete das Schlusswort von Markus Diekhoff, das gleichzeitig auch als Startschuss für den Wahlkampf gewertet werden kann.

Erna Trojahn berichtete aus der Fraktion. Die Konzentration auf das „Jahr der Familie“ sei auch in politischer Hinsicht ein Erfolg gewesen, lobte sie die Arbeit der Politiker. Ein weiteres wichtiges Thema sei zudem der Neubau der Feuerwehrwache an der Konrad-Adenauer-Straße. Zudem sei der FDP besonders wichtig, dass es auch im vergangenen Jahr keine Steuererhöhungen gegeben habe.

Im Anschluss wurden die Bewerber für die 16 Wahlbezirke gewählt.

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