Bewerbungscamp
Fit für den Bewerbungsmarathon

Drensteinfurt -

Beim Bewerbungscamp an der Drensteinfurter Christ-König-Schule erhielten die Neuntklässler drei Tage lang wertvolle Tipps, wie man sich richtig bewirbt und damit seine Einstellungschancen erhöht. Bewerbungsmappen samt professioneller Fotos wurden erstellt, Bewerbungsgespräche mehrfach geprobt.

Mittwoch, 02.07.2014, 23:07 Uhr

Die gute Vorbereitung einer Bewerbung kann ausschlaggebend dafür sein, wie die Chancen bei einen potenziellen Arbeitgeber sind, den Zuschlag für einen Job oder eine Ausbildungsstelle zu bekommen – oder auch nicht. Um die Chancen ihrer Schüler zu erhöhen, veranstaltet die Christ-König-Hauptschule in dieser Woche zum vierten Mal unter der Regie von Claudia Schemmelmann ein dreitägiges Bewerbungscamp für ihre 60 Neuntklässler.

Am Montagmorgen ging es damit los, Bewerbungsunterlagen zusammenzustellen. Ein Fotograf war eingeladen worden, um professionelle Bilder für die Bewerbungsmappen zu schießen. Am Schluss sammelte Claudia Schemmelmann die Unterlagen ein, um sie den Schülern am Dienstagmorgen korrigiert zurückzugeben. „Am Ende haben die Schüler eine fertige Bewerbungsmappe, die am Mittwochmittag in die Post könnte“, erklärte Schemmelmann.

Der Dienstag und der Mittwoch standen ganz im Zeichen der Bewerbungsgespräche. Jeweils 15 Minuten lang wurde unter Realitätsbedingungen geprobt. Alle Neuntklässler hatten zwei Bewerbungsgespräche zu führen. Danach verließen sie den Raum, um anschließend wieder zu einer Reflexion hineingerufen zu werden. Dabei wurden die Bewerber auf von ihnen begangene Fehler hingewiesen. Diese galt es dann, im zweiten Vorstellungsgespräch zu vermeiden.

Am Mittwoch wurde es für einige Bewerber ernst. Denn Elke Hartleif von der Veka AG , Jürgen Seiler von der Firma Heckmann und Kay Plesse vom Hotel Krautkrämer – alle drei Betriebe sind Kooperationspartner der Hauptschule – waren gekommen, um mit einigen Schülern „richtige“ Vorstellungsgespräche, an deren Ende sogar eine Zusage für eine Ausbildung stehen konnte. „Die Firmen möchten natürlich auch gute Bewerber haben“, sagte Claudia Schemmelmann.

An allen drei Tagen führte der Gesundheitsdienst Ahlen mit den Schülern Eignungsuntersuchungen durch. Unter anderem wurden das Gehör, die Sehfähigkeit und die körperliche Eignung gecheckt.

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