Sommerfahrt der Messdiener
Raketen und die „Dicke Marie“

Drensteinfurt -

Der Sommerfahrer der Gemeinde St. Regina habe die erste Etappe hinter sich gebracht. Mittlerweile sind die Messdiener auf Usedom angekommen.

Freitag, 11.07.2014, 23:07 Uhr

Die erste Etappe der Sommerfahrt ist geschafft. Zwei Tage lang machten die Ministranten der Gemeinde St. Regina Greifswald unsicher. Nach einer siebenstündigen Zugfahrt mit Kartenspielen und MP3-Playern kamen sie am Montagabend an ihrer Jugendherberge in Greifswald an.

Den nächsten Tag begannen die Messdiener mit dem obligatorischen Stadtrundgang. Zunächst bestaunten die Urlauber die „Dicke Marie“, wie die Bewohner der Hanse- und Universitätsstadt den Kirchturm ihrer Marienkirche liebevoll nennen. Außerdem standen der Marktplatz sowie das historische Rathaus Greifswalds auf ihrem Plan. Am Nachmittag besichtigten einige Sommerfahrer das Schifffahrtsmuseum, während die übrigen sich ihre Zeit mit Gesellschaftsspielen vertrieben. Das Thema des Abends war „Fußball“. Ein gemeinsames Spiel stimmte die Messdiener auf das Halbfinale Deutschlands gegen den WM-Gastgeber Brasilien ein. Zusammen mit anderen Jugendherbergsbewohnern schauten sie zu, wie die deutsche Elf ein Tor nach dem anderem schoss. Nachdem die „Minis“ am nächsten Morgen ausgeschlafen hatten, teilten sie sich wieder in zwei Gruppen auf. Eine Gruppe machte sich zur Klosterruine und zum Strandbad „Eldena“ auf. Die Geschichtsinteressierten besuchten das Raketenmuseum in Peenemünde. Am Donnerstag hieß es dann zum ersten Mal „Fahrräder bepacken, wir fahren ab!“. Die rund 75 Kilometer lange Radtour führte die Messdiener über Wolgast und Zinnowitz bis nach Swinemünde auf Usedom. In den nächsten Wochen werden die Stewwerter weitere polnische Küstenstädte erkunden. Die letzten Stationen ihrer Sommerfahrt werden Warschau und Berlin sein.

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