Menschen mit Behinderungen
Spaß mit den Stahlkugeln

Drensteinfurt -

Alexandra Rohling und Julia Kroos haben mit „Eine Stadt für alle“ eine Initiative für Menschen mit Behinderung geschaffen. Die Bouleabteilung des SVD hatte in diesem Zuge Mitmenschen mit verschiedenen Handicaps ins Erlfeld eingeladen, um dort gemeinsam einen Tag zu verbringen.

Dienstag, 12.08.2014, 23:08 Uhr

Die Arbeitsgruppe „Eine Stadt für alle“ hatte Menschen mit Behinderung zu einem Schnuppertag ins „ Boulodrom “ im Erlfeld eingeladen. Die Bouleabteilung des SV Drensteinfurt „Klack ’09“ hatte sich bereit erklärt, gemeinsam einen Tag auf den Bouleplätzen zu verbringen. Rund 20 Personen mit unterschiedlicher Behinderung folgten der Einladung.

Bereits im April dieses Jahres hatten Alexandra Rohling und Julia Kroos die Idee, eine Initiative für Menschen mit Behinderung in Drensteinfurt zu schaffen. Nach ersten Gesprächen mit dem damaligen Bürgermeister Paul Berlage gründeten die beiden Drensteinfurterinnen die Initiative „Eine Stadt für Alle“. In ersten Kontakten mit Vertretern der Bouleabteilung, die sich schon seit nunmehr zwei Jahren für die Arbeit mit Menschen mit Behinderung einsetzt und dem Präsidenten des Kreissportbundes Ferdi Schmal sowie Verena Pickshaus, ebenfalls vom Kreissportbund, war allen schnell klar, sich gemeinsam für diese tolle Sache zu engagieren. Sie sagten schnell Unterstützung zu, schreibt Thomas Volkmar von den Bouleabteilung. Mit finanziellen Mitteln der „Aktion Mensch“ konnten für das „Boulodrom“ zusätzliche Boulekugeln angeschafft werden. Bei einer Ideenbörse im Juni hatten Julia Kroos und Alexandra Rohling ihre Ideen vorgestellt.

Am Freitag gaben sie den Startschuss, die Idee „Eine Stadt für alle“ umzusetzen. Obmann Manfred Möllers begrüßte die Gäste im Erlfeld. Nach einigen einführenden Worten von Julia Kroos, Ferdi Schmal und Bürgermeister Carsten Grawunder wurden die 20 Menschen mit Behinderung in Gruppen eingeteilt. Mitglieder von „Klack ’09“ sowie einige Eltern und Begleiter wurden mit in die Gruppen integriert. Auf fünf Plätzen spielten alle gemeinsam mit den stählernen Kugeln um die Punkte.

Nach einigen tollen und spannenden Spielen lud die Bouleabteilung alle Teilnehmer zu gekühlten Getränken und Würstchen vom Holzkohlegrill ein. Zum Abschied erhielten alle von Obmann Manfred Möllers eine Goldmedaille verbunden mit einer Einladung, diesen tollen Nachmittag noch einmal zu wiederholen.

Ferdi Schmal sagte eine weitere Unterstützung durch den Kreissportbund zu. Die Arbeitsgruppe „Eine Stadt für alle“ nahm die Wünsche der Teilnehmer auf und versprach, einen weiteren Tag im „Boulodrom“ anzubieten.

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