Haus Walstedde
Familientagesklinik an der Dorfstraße

Walstedde -

Das Gesundheitszentrum „Haus Walstedde“ soll erneut wachsen. Die Tagesklinik wird voraussichtlich im kommenden Jahr um eine Familientagesklinik erweitert.

Dienstag, 10.03.2015, 23:03 Uhr

Das „Haus Walstedde “ wächst und wächst. Die bestehende Tagesklinik soll um einen Familientrakt erweitert werden. Das zumindest sehen die Planungen vor, die die Leitung des Gesundheitszentrums den Ratsfraktionen bereits vorgestellt hat und die in der Bauausschusssitzung am Montag, 20. April, beraten werden sollen.

Der Neubau soll auf dem Gelände der alten Sparkasse an der Dorfstraße errichtet werden und durch ein Glasflachgebäude mit der bestehenden Tagesklinik verbunden werden. Die Familientagesklinik soll zu einer sogenannten Eltern-Kind-Einheit werden mit Plätzen für je sechs Kinder und sechs Erwachsene, erläuterte Zentrumsmanager Stefan Kamp . „Wir wollen andere Wege beschreiten. Die Behandlung von Kindern kann nur erfolgreich sein, wenn wir die Eltern in den Behandlungskontext mit einbeziehen.“

Wann der Startschuss fällt, ist noch offen. „Aber am liebsten so schnell wie möglich“, so Kamp. Zunächst einmal muss aber der Bebauungsplan geändert werden. Dies soll nach Möglichkeit noch 2015 passieren, damit es im Frühjahr 2016 mit dem Bau der Familientagesklinik losgehen kann.

Das Konzept sieht vor, einen zentralen Eingang für beide Klinikgebäude von der Dorfstraße aus zu schaffen. Das neue Haus wird ein Stück zurückversetzt, damit davor Parkplätze für Kurzzeitparker geschaffen werden können. Dies geschieht, um die Parksituation auf der Dorfstraße zu entspannen. „Die Dorfstraße darf nicht zugeparkt werden“, weiß auch Kamp um die zu manchen Zeiten prekäre Verkehrssituation.

Mittelfristig soll auch die Gaststätte Kessebohm, die seit Ende vergangenen Jahres geschlossen ist, in den „Masterplan des Campus“ (Kamp) mit einbezogen werden. Vorgesehen ist, an dieser Stelle in irgendeiner Form wieder Gastronomie unterzubringen. „Wir möchten dort eine Art Begegnungszentrum, ein Multifunktionshaus, schaffen“, blickte Kamp in die Zukunft. Vorstellbar ist, auch Gästebetten anzubieten. Eine Vision ist zudem ein Biergarten in Kirchennähe.

Die Überlegungen in Sachen Kessebohm seien, so der Zentrumsmanager, mit den Fraktionen vorbesprochen, konkrete Baupläne existierten indes noch nicht. Bis dieses Projekt realisiert werde, könnten es noch einige Jahre dauern.

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