Gebühren
Müllabfuhr wird teurer

Drensteinfurt -

Die Straßenreinigungsgebühren sollen 2016 sinken, die Abfallgebühren aber steigen. Das schlägt die Stadtverwaltung den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses vor, die darüber in ihrer Sitzung am Montagabend beraten werden. Die Abfallentsorgung soll teurer werden, da die Müllmenge gestiegen ist.

Donnerstag, 29.10.2015, 23:10 Uhr

Die Entsorgung des Mülls wird in Drensteinfurt im kommenden Jahr teurer. Grund dafür sind gestiegene Abfallmengen – insbesondere beim Biomüll.
Die Entsorgung des Mülls wird in Drensteinfurt im kommenden Jahr teurer. Grund dafür sind gestiegene Abfallmengen – insbesondere beim Biomüll. Foto: dpa

Eine gute und eine schlechte Nachricht hält die Stadtverwaltung für die Bürger bereit: Die Straßenreinigungsgebühren werden 2016 sinken, die Abfallgebühren aber steigen.

Gestiegene Müllmengen insbesondere bei der Biotonne sind dafür verantwortlich, dass die Gebühren 2016 – je nach Gefäßgröße – zwischen 2,7 und 3,3 Prozent abgehoben werden, ist der Vorlage für die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am kommenden Montag – 18 Uhr, Alte Post – zu entnehmen.

Konkret heißt das, dass 2016 für die 80-Liter-Restmülltonnen 190 Euro im Jahr (plus fünf Euro gegenüber 2015), für die 120-Liter-Tonnen 264 Euro (plus sieben Euro), für das 240-Liter-gefäß 486 Euro (plus 14 Euro), für die 1100-Liter-Tonne 2079 Euro (plus 66 Euro) und für das 1100-Liter-Behältnis bei wöchentlicher Leerung 4116 Euro (plus 135 Euro) zu berappen sind.

Die mechanische Stadtreinigung übernimmt seit vielen Jahren die Firma Alba aus Neuenkirchen . Der Winterdienst wird vom Bauhof erledigt. Bislang sieht die Gebührenstaffelung wie folgt aus: Pro laufendem Meter müssen an Straßen, die überwiegend von Anliegern genutzt werden, 2,06 Euro gezahlt werden, an Straßen, die überwiegend dem innerörtlichen Verkehr dienen, 1,85 Euro und an Straßen mit überörtlichem Verkehr 1,54 Euro. Der Vorlage für die Ausschusssitzung ist zu entnehmen, dass die Gebühr für Anliegerstraßen 2016 um 14 Cent je laufendem Meter, bei Straßen mit innerörtlichem Verkehr um zwölf Cent und bei Straßen mit überörtlichem Verkehr um zehn Cent gesenkt werden sollen. Der Grund für diese Entwicklung liegt in der Gebührenkalkulation 2015. Darin war eine Unterdeckung in Höhe von 4576 Euro aus den Vorjahren auszugleichen. Deshalb lagen die auf die Gebühren umzulegenden Gesamtkosten deutlich höher als in der aktuellen Berechnung. Die Gebühren sollen 2016 demnach um rund sieben Prozent unter denen des laufenden Jahres liegen.

Nahezu konstant bleibt die Bestattungsgebühr. 2016 ergibt sich lediglich eine geringfügige Erhöhung für die Herrichtung von Wahlgräbern und Reihengräbern in Höhe von drei Euro oder 0,6 Prozent. Bei Urnen- und Kindergräbern bleiben die Gebühren unverändert.

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