Richtfest im „Baucamp“
Mit Erker und Balkon

Drensteinfurt -

Drei Vormittage lang haben 50 Kinder Häuser oder auch Schiffe aus alten Paletten und Brettern gebaut. Am letzten Tag legten auch Väter die hand mit an.

Sonntag, 31.07.2016, 15:07 Uhr

Drei Vormittage haben die Nachwuchs-Handwerker aus Paletten Häuser und Schiffe gezimmert. Am letzten Tag ließ es sich so mancher Vater nicht nehmen, selbst noch einmal Hand anzulegen.
Drei Vormittage haben die Nachwuchs-Handwerker aus Paletten Häuser und Schiffe gezimmert. Am letzten Tag ließ es sich so mancher Vater nicht nehmen, selbst noch einmal Hand anzulegen. Foto: -anf-

Zwei Stockwerke, Treppen, Fenster, Türen und sogar kleine Balkone: Bei den Häusern, die von Mittwoch bis Freitag im „ Baucamp “ entstanden sind, fehlte es an nichts. Von Tag zu Tag waren mehr Jungen und Mädchen im Schulzentrum mit Hämmern, Nägeln und Sägen beschäftigt, am Ende waren es über 50 Kinder. Drei Vormittage lang haben sie Häuser oder auch Schiffe aus alten Paletten und Brettern gebaut. Die zehn ehrenamtlichen Helfer waren hauptsächlich für Notfälle oder als Ansprechpartner vor Ort. Die eigentliche Arbeit haben die Jungen und Mädchen alleine gemacht. Doch bevor ein zweites Stockwerk auf ein Haus gebaut werden durfte, musste mit den Betreuern eine „Bauabnahme“ gemacht werden, damit es nicht zu Einstürzen kommt.

Am Freitagnachmittag waren auch alle Eltern zum Mitbauen eingeladen. Sichtlich erstaunt über das, was ihre Kinder auf dem Schulhof der Realschule zustande gebracht hatten, ließen es sich einige Väter und Mütter nicht nehmen, selber zum Hammer zu greifen. Am spätere Nachmittag wurde dann ein gemeinsames „Richtfest“ gefeiert. Mit Eis und Süßigkeiten ließen alle den Abschluss des „Baucamps“ in gemütlicher Runde ausklingen. Außerdem konnten die Jungen und Mädchen Verbesserungsvorschläge machen oder sagen, was ihnen besonders gut gefallen hat. Die Betreuer um Tatjana Spiekermann waren mit dem Verlauf mehr als zufrieden. Die Kindern haben sehr selbstständig gebaut. Niemand habe rumgestanden und nicht gewusst, wie er anfangen solle. Jeder habe einen eigenen Plan im Kopf. Einige Hütten wurden am Ende sogar per Pkw und Anhänger in die Gärten der Nachwuchs-Zimmermänner verfrachtet.

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