Einschulung
176 „ABC-Schützen“ begrüßt

Walstedde/Drensteinfurt/Rinkerode -

176 Mädchen und Jungen hatten am Donnerstag ihren großen Tag. Voller Spannung waren sie am Morgen zur Einschulung an einer der drei Drensteinfurter Grundschulen erschienen. In Drensteinfurt wurden vier Klassen gebildet, in Rinkerode zwei und in Walstedde eine große Lerngruppe.

Donnerstag, 25.08.2016, 22:08 Uhr

In Drensteinfurt wurden nach vielen Jahren erstmals wieder vier Eingangsklassen gebildet. Insgesamt begrüßte die Schule am Donnerstagmorgen 88 Erstklässler mit einem bunten Programm auf dem Schulhof.
In Drensteinfurt wurden nach vielen Jahren erstmals wieder vier Eingangsklassen gebildet. Insgesamt begrüßte die Schule am Donnerstagmorgen 88 Erstklässler mit einem bunten Programm auf dem Schulhof. Foto: Dietmar Jeschke

Die Blicke sagten vieles. Die Anspannung in 176 Gesichtern war am Donnerstagmorgen nicht zu übersehen, als die i-Männchen zu ihrem ersten Schultag an den drei Grundschulen im Drensteinfurter Stadtgebiet von ihren künftigen Mitschülern und Lehrern begrüßt wurden. So ganz geheuer schien den meisten das Ganze noch nicht, wussten sie doch nicht so ganz genau, was auf sie zukommt.

Nachdem die 39 Walstedder i-Dötzchen auf dem Schulhof ein von ihren älteren Mitschülern gebildetes Spalier durchlaufen hatten, wurden sie von Schulleiterin Birgitta von Rosenstiel begrüßt. Sie stellte den Erstklässlern ihre beiden Klassenlehrerinnen Sigrid Specking und Antje Goldbeck vor, die sie in einer großen Lerngruppe mit Differenzierung unterrichten werden. Als Schulbegleiterin gehört Adriane Dreyer zum Team, als Förderschullehrer Sebastian Große Berkhoff. Der Schulchor unter der Regie von Anke Simon trug die „Schulhymne“ vor, aus deren Text die Neuen gleich erfuhren, dass die Lambertus-Schule „den ganz besonderen Kick“ hat und dass die Schüler dort „fürs Leben lernen“ können. Nach einem Vortrag der Flöten-AG „Pfiffikus“ wurden den i-Männchen ihre Paten vorgestellt, die ihre Beschützer und Helfer sein und ihnen jederzeit zur Seite stehen sollen.

Sinkende Schülerzahlen? Nein, die sind in Drensteinfurt kein Thema. Im Gegenteil: Nachdem die Kardinal-von-Galen-Grundschule zuletzt durchgängig dreizügig lief, wurden in diesem Jahr erstmals wieder vier Eingangsklassen gebildet. Und das mit jeweils 21 beziehungsweise 23 Schülern. Auffällig: das Geschlechterverhältnis. Denn unter den 88 neuen Erstklässler sind 54 Jungen, aber nur 34 Mädchen. Insgesamt zählt die Kardinal-von-Galen-Grundschule nun 315 Schüler.

Zur Begrüßung der neuen „ABC-Schützen“ gab das Schulorchester „Kunterbunt“ unter der Leitung von Andreas Klingel eine Kostprobe seines Könnens. Zudem zeigten die neuen Zweitklässler, was sie in ihrem ersten Schuljahr musikalisch gelernt hatten.

Ein ganz heißer Tag war der Donnerstag auch für die knapp 50 neuen „I-Männchen“ aus dem Golddorf. Und das nicht nur wegen des sommerlichen Wetters. Ausgestattet mit ihren prall gefüllten Schultüten machten sich die neuen Schüler zum ersten Mal auf den Weg zur Schule. „Das ist ein ganz großer Tag für euch, liebe Erstklässler. Schön, dass ihr da seid“, freute sich Interims-Rektorin Sandra Reher auf die neuen Erstklässler. Diese wurden mit einem Lied der Zweitklässler und warmen Worten der kommissarischen Schulleiterin begrüßt und konnte es anschließend kaum erwarten ihre Klassenkameraden und den neuen Klassenraum kennenzulernen. Die 1a übernimmt Isabelle Balders. Ihre „Eisbären-Klasse“ zählt 24 Jungen und Mädchen. Die 1b leitet Kerstin Renz, die in ihrer „Schnecken-Klasse“ 25 Schüler unterrichtet.

 

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