Kosten sind drastisch gestiegen
Fahrrad-Abstellanlage: Erweiterung „auf Eis“

Rinkerode -

Die Erweiterung der Fahrrad-Abstellanlage am Rinkeroder Bahnhof ist vorerst vom Tisch. Grund sind die enorm gestiegenen Kosten.

Mittwoch, 26.10.2016, 07:10 Uhr

Mit der Erweiterung der Fahrrad-Abstellanlage am Rinkeroder Bahnhof wird es vorerst nichts. Grund sind die enorm gestiegenen Kosten, die der Bau verursachen würde.
Mit der Erweiterung der Fahrrad-Abstellanlage am Rinkeroder Bahnhof wird es vorerst nichts. Grund sind die enorm gestiegenen Kosten, die der Bau verursachen würde.

Geplant war sie eigentlich schon für dieses Jahr. Für insgesamt 59 000 Euro und mit einem „schmalen“ städtischen Eigenanteil von 13 500 Euro sollten auf der Westseite des Rinkeroder Bahnhofs 22 zusätzliche überdachte Fahrradstellplätze entstehen, samt weiterer Metallbügel zum Abstellen der „ Leezen “. So jedenfalls sah es der Antrag vor, den die Stadt beim Nahverkehrsverband Westfalen-Lippe eingereicht hatte. „Der NWL hat die Maßnahme grundsätzlich anerkannt. Er wäre auch bereit, sie 2017 zu fördern, allerdings mit einem verringerten Förderbetrag und einem auf 20 000 Euro erhöhten Eigenanteil der Stadt“, berichtete Bürgermeister Carsten Grawunder am Montagabend den Mitgliedern des Bauausschusses. Angesichts der neuen Zahlen, so Grawunder, habe man das beauftragte Ingenieurbüro gebeten, nach Einsparungsmöglichkeiten zu suchen, um den Eigenanteil der Gemeinde zu drücken. Ein „Schuss“, der jedoch buchstäblich „nach hinten losgegangen“ ist. „Dabei hat sich leider ergeben, dass die Anlagenerweiterung aufgrund gestiegener Stahlpreise und einer ungünstigen Konjunkturlage sogar teurer wird, als in der Vorkalkulation angenommen“, so Grawunder weiter. Konkret: Statt 59 000 Euro soll die Erweiterung nun stattliche 85 000 Euro kosten. Und der städtische Eigenanteil würde von 13 500 Euro auf 40 000 Euro steigen. Weshalb die Verwaltung nun die „Notbremse“ gezogen hat – und das Projekt bis auf weiteres auf Eis legt. „Aufgrund dieser ungünstigen Entwicklung hab ich diese Maßnahme nicht, wie ursprünglich geplant, im Entwurf des Haushaltsplanes 2017 veranschlagt“, erklärte der Bürgermeister. „Nach Rücksprache mit dem NWL soll der dort vorliegende Antrag auf Förderung der Maßnahme zunächst zurückgezogen und zu gegebener Zeit mit den aktualisierten Zahlen erneut vorgelegt werden.“

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4392150?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F127%2F4852356%2F4852359%2F
Nachrichten-Ticker