Weihnachtssingen der KvG-Grundschule
Dicke rote Kerzen

Drensteinfurt -

Wenn die Pfarrkirche St. Regina bereits zwei Tage vor Heiligabend voll besetzt ist, dann steht für Grundschulleiter Norbert Bolz wieder eines der Jahreshighlights auf dem Programm: Das traditionelle Weihnachtssingen der Erst- bis Viertklässler.

Donnerstag, 22.12.2016, 23:12 Uhr

Rund 80 Musikschüler begleiteten das traditionelle Weihnachtssingen der Kardinal-von-Galen-Grundschule in der Pfarrkirche.
Rund 80 Musikschüler begleiteten das traditionelle Weihnachtssingen der Kardinal-von-Galen-Grundschule in der Pfarrkirche. Foto: Dietmar Jeschke

Volles Haus in St. Regina – und das bereits zwei Tage vor Heiligabend : Das Weihnachtssingen , mit dem sich die Drensteinfurter Grundschüler in die Feiertage und die Winterferien verabschieden, hat bereits Tradition. Und das eben nicht nur für die Schule, sondern auch für die Pfarrgemeinde, deren Pfarrer Jörg Schlummer sich erneut riesig über die große Resonanz – gekommen waren nicht nur rund 320 Schüler, sondern auch zahlreiche Eltern und Großeltern – freute. Damit das Event wie gewohnt reibungslos über die Bühne gehen konnte, hatten Schulleiter Norbert Bolz , Musiklehrer Andreas Klingel , Lehrerin Silke Schade und Hausmeister Wolfgang Högemann bereits am Mittwochnachmittag höchst selbst Hand angelegt. Gemeinsam schafften sie zahllose Stühle in die Kirche, um den Altarraum in eine große Bühne zu verwandeln. Rund 80 Kinder sollten dort am Donnerstagmorgen für die instrumentale Begleitung des Weihnachtssingens sorgen. Etwa die Hälfte von ihnen musiziert bereits seit einigen Jahren – einzeln sowie unter der Leitung von Andreas Klingel im Schulorchester „Kunterbunt“. Die übrigen sind erst seit kurzem beim Instrumentalunterricht dabei. In der Reginakirche zeigten sie jedoch im Orchester „Jekits“, dass es auch gemeinsam schon ganz gut funktioniert.

Nach Stücken wie „Dicke rote Kerzen“ und „Lasst uns froh und munter sein“, begleitet von Mechthild Rickhoff an der Querflöte und von Miriam Kaduk an der Orgel, dankte Pastor Jörg Schlummern den Schülern noch einmal für ihr großes Engagement bei der Aktion „Ein Engel für den Frieden“. Stolze 2680 Euro waren dabei zusammengekommen. Mittlerweile, so Schlummer, sei das Geld bereits in den Libanon überwiesen worden, wo sich Ordensschwester in einer Schule um syrische Flüchtlingskinder kümmern.

Für Grundschulleiter Norbert Bolz war das Weihnachtssingen wieder „ein absolutes Highlight“. „Das ist schon ein gewaltiger Aufwand. Aber das ist es uns wert“, so Bolz.

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