Teamschule
Ulrike Rupieper sagt „Tschüss“

Drensteinfurt -

Die Teamschule entwickelt sich gut. Die Mitglieder des Schulausschusses waren voll des Lobes über die Arbeit, die dort geleistet wird. Doch im Sommer verlässt Schulleiterin Ulrike Rupieper die Einrichtung.

Freitag, 24.03.2017, 23:03 Uhr

Rund fünf Jahre war Ulrike Rupieper Leiterin der Drensteinfurter Teamschule. Zum Schuljahresende geht die Pädagogin in den Ruhestand.
Rund fünf Jahre war Ulrike Rupieper Leiterin der Drensteinfurter Teamschule. Zum Schuljahresende geht die Pädagogin in den Ruhestand. Foto: Gunnar A. Pier

Die Teamschule befindet sich auf einem guten Weg. Die Anmeldezahlen für das Schuljahr 2017/18, die erneut eine Dreizügigkeit möglich machen, seien sehr erfreulich, waren sich die Mitglieder des Schulausschusses am Donnerstag einig. „Wir brauchen aber Durchhaltevermögen und Geduld“, sagte Bürgermeister Carsten Grawunder . Erst im kommenden Jahr würden die ersten Schüler ihren Abschluss an der Teamschule machen. „Dann kann man sehen, wo die Kinder hingehen, welche Abschlüsse sie machen oder ob sie aufs Gymnasium gehen.“ Erst dann werde sich zeigen, welche Vorzüge die Schule habe.

Die ersten Abgangsklassen werden 2018 allerdings nicht mehr von Schulleiterin Ulrike Rupieper begleitet. In der Ausschusssitzung teilte sie mit, dass sie am Ende es laufenden Schuljahres in Pension gehen werde. Sie habe die Altersgrenze erreicht. „Das fällt mir nicht ganz leicht. Ich spüre, dass sich die Schule stabilisiert. Aber wir brauchen bestimmt noch fünf, sechs Jahre“, so Rupieper. Sie freue sich, dass es inzwischen sogar Anfragen aus Hiltrup und Wolbeck gebe. „Das zeigt unseren guten Ruf. Und dass wir akzeptiert sind.“ Jetzt sei der richtige Zeitpunkt zu gehen. „Die Schule läuft. Alles ist vorbereitet.“ Die Schulleiterstelle werde nach den Osterferien ausgeschrieben, berichtete die scheidende Rektorin.

CDU-Fraktionschef Heinz Töns betonte in der Aussprache, dass die Drensteinfurter Sekundarschule auf sich selbst gucken und die eigenen Vorteile herausstellen müsse. „Was Ascheberg und Nordkirchen machen, ist egal. Wir haben das beste Schulangebot, das wir kriegen können.“ Und zur Schaffung einer Montessori-Gesamtschule in Sendenhorst sagte er: „Eine einzügige Gesamtschule, das ist doch Kokolores.“ 2018 werde sich zeigen, dass das pädagogische Konzept der Teamschule ein Erfolg sei.

„Unser Schulangebot mit drei Zügen ist besser als eine einzügige Gesamtschule in Sendenhorst“, ist sich auch Oliver Buchholz (SPD) sicher.

„Wir müssen weiter Werbung für unsere Schule machen“, erklärte der FDP-Fraktionsvorsitzende Burkhard Wieland. „Wir müssen den Eltern klarmachen, dass unsere Schule genauso leistungsfähig ist wie eine Gesamtschule. Wir müssen zeigen, dass es nach der zehnten Klasse weitergeht.“

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