Jutta Nienhaus übernimmt Schulleitung
Aufregender erster Tag

Rinkerode -

Offiziell seit dem 1. Mai ist Jutta Nienhaus Leiterin der Rinkeroder Grundschule. Am Dienstagmorgen wurde sie von ihren neuen Schülern, ihrem Kollegium und von zahlreichen Ehrengästen in der Pausenhalle begrüßt. Viel Lob gab es für Sandra Reher, die die Schule zuletzt kommissarisch geführt hatte.

Dienstag, 02.05.2017, 23:05 Uhr

Schulamtsdirektorin Karin Sannwaldt-Hanke überreichte Jutta Nienhaus ihre Ernennungsurkunde.
Schulamtsdirektorin Karin Sannwaldt-Hanke überreichte Jutta Nienhaus ihre Ernennungsurkunde. Foto: -stk-

Für Jutta Nienhaus war es kein Tag wie jeder andere. Die Aufregung war der neuen Leiterin der Rinkeroder Grundschule anzumerken, als sie am Dienstagmorgen von ihren 174 Schülern, ihrem künftigen Kollegium und von vielen weiteren Ehrengästen begrüßt wurde.

Fast zwei Jahre lang hat es gedauert, die Stelle nach dem Ausscheiden von Jutta van de Kamp im Sommer 2015 neu zu besetzen. Doch die Grundschule war nicht wirklich führerlos. Denn von Sandra Reher war sie seither „fachkundig, besonnen und weitsichtig“, wie Schulamtsdirektorin Karin Sannwaldt-Hanke betonte, geführt worden. Für das Engagement gab es später auch noch viel Lob und Blumen von Bürgermeister Carsten Grawunder. „Sie haben das toll gemacht“, stellte er fest.

Zu Jutta Nienhaus gewandt sagte Sannwaldt-Hanke: „Sie bekommen hier ganz viele Schätze. Damit meine ich insbesondere die Schüler.“ Diese gelte es zu betreuen und aufzubauen.

„Ihr seid wirkliche Schätze“, antwortete die neue Schulleiterin. „Diese Schätze müssen wir bewahren, sie groß und stark machen, damit ihr euch später im Leben zurechtfindet“, fügte die 45-jährige Hiltruperin hinzu, die bis 2014 Konrektorin an der Mammutschule in Ahlen und anschließend ins Dezernat „Qualitätsanalyse“ der Bezirksregierung in Münster gewechselt war.

„Sie übernehmen hier ein gut bestelltes Feld. Sie müssen es aber pflegen“, erklärte der Bürgermeister und gab Jutta Nienhaus mit auf den Weg, dass in ihrer neuen Funktion nicht alle Wünsche in Erfüllung gehen könnten. Eines sei aber wichtig: Dass sie eine gute Kommunikatorin sei.

Für die katholische Kirchengemeinde begrüßte Pastoralreferentin Mechthild Döbbe die „Neue“. „Leitung ist nicht immer einfach. Das werden sie erfahren. Oft geht es nur im Team“, so Döbbe. „Aber vielleicht geht es ja mit himmlischem Beistand.“ Um dies zu unterstreichen, überreichte sie Jutta Nienhaus einen Bronzeengel.

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