Rinkeroder Jugendheim
Die letzten Bewohner ziehen aus

Rinkerode -

Für die letzten noch im Rinkeroder Jugendheim verbliebenen Flüchtlinge wird einen Wohnung gesucht. Nach deren Auszug muss das derzeit schon weitgehend leere Gebäude auf Vordermann gebracht werden, bevor es wieder seinen ursprünglichen Nutzern übergeben werden kann. Jugendliche und Vereine fiebern diesem Tag entgegen.

Freitag, 05.05.2017, 23:05 Uhr

Schon bald soll das Rinkeroder Jugendheim wieder von den Vereinen und vor allem von der Jugend genutzt werden können.
Schon bald soll das Rinkeroder Jugendheim wieder von den Vereinen und vor allem von der Jugend genutzt werden können. Foto: -stk-

Das Rinkeroder Jugendheim soll schon bald wieder als Treffpunkt genutzt werden können. Das ist das Ziel von Stadtverwaltung und Stadtjugendpfleger. Sie wollen das Haus an der Albersloher Straße bis zu den Sommerferien seinem ursprünglichen Zweck übergeben und somit das Jugendheim wieder den Vereinen und den Jugendlichen zur Verfügung stellen.

Bis auf einen Teilbereich sei das Gebäude bereits geräumt, so Alessa Dohm, Flüchtlingsbeauftragte der Stadt. Für die verbliebenen Bewohner werde nun noch nach einer Wohnung gesucht, ergänzt Gregor Stiefel , Fachbereichsleiter Familien, Schulen, Sport und Soziales der Stadt. Nun gehe es daher darum, die freien Räume zu sanieren und schnellstmöglich wieder den früheren Nutzern zu übergeben. „Das Jugendheim hat seinen Zweck als Unterbringungsmöglichkeit erfüllt. Ein großer Dank gilt den Rinkeroder Vereinen, die die Einschränkungen hingenommen haben, ohne sich laut zu beschweren“, so Stiefel.

Die weiteren Planungen rund um das Jugendheim liegen künftig in den Händen von Jugendpfleger Rüdiger Pieck . Bei ihm laufen nun alle Fäden zusammen, da laut Stiefel „die Stadt mehr Lenkung übernehmen soll“. Daher habe der Ortsjugendring seine Trägerschaft an die Stadt zurückgegeben. „Klar ist, dass das für die Rinkeroder so unbürokratisch wie möglich ablaufen soll“, betont Pieck, der alle Hauptnutzer mit einem Schlüssel ausstatte will, so dass sie „nicht für jedes Treffen erst nach Drensteinfurt fahren müssen“. Für unregelmäßige Nutzer wolle er eine andere Lösung innerorts finden, sagt er. Die ersten Gespräche mit den künftigen Nutzern haben bereits stattgefunden. Dazu gehören laut Pieck neben dem Ortsjugendring und seinen Angeboten auch die Volkshochschule, eine Musikschule und das Familienzentrum der Kindertagesstätte St. Pankratius.

In einem nächsten Schritt geht es daher nun darum, eine Gesamtaufstellung möglicher Nutzer zu erstellen und anschließend die Räume des Jugendheims „wieder auf Vordermann zu bringen“, erklärt Stiefel. Dazu werde das zentrale Gebäudemanagement der Stadt schauen, welche Teile der Inneneinrichtung repariert, saniert oder ausgetauscht werden müssen.

Geht es nach Stiefel und Pieck, so sollen bis zum Beginn der Sommerferien so viele Arbeiten wie möglich erledigt sein, denn für das Rinkeroder Kinderferienprogramm plant der Stadtjugendpfleger die Einrichtung bereits als Eventstandort mit ein.

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