Kanonengruppe
„Thors Faust“ und die „Dünne Berta“

Mersch/Ameke -

Die Kanonengruppe der Georgschützen feierte am Wochenende ihr zehnjähriges Bestehen.

Dienstag, 06.06.2017, 23:06 Uhr

Die Kanonengruppe der Mersch-Ameker Georgschützen feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen.
Die Kanonengruppe der Mersch-Ameker Georgschützen feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen. Foto: -sibe-

Fünf „große“ Kanonen und dazu noch einige Hand- oder Schaftböller: Den Besuchern des Schützenfestes der Schützenbruderschaft „St. Georg“ Mersch-Ameke bot sich am Samstag ein imposantes Bild. Der Hintergrund: Die Kanonengruppe der Georgschützen feierte in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen und hatte passend dazu den einen oder anderen befreundeten Verein eingeladen. Das neue Königspaar, der Hofstaat, die Schützen und die Zuschauer kamen in den Genuss einer „langsamen“ und einer „schnellen Reihe“. Den Abschluss bildete ein gemeinsamer lautstarker Salut.

„Auf ‚Haus Venne‘ steht eine historische Kanone. Wir haben die damals gesehen und uns gefragt, ob das Ding auch noch funktionieren würde“, erinnert sich Ralf Vögeling , Kommandeur der Kanoniere, an die Gründung und ergänzt: „Wir haben uns dann mit der ganzen Thematik näher auseinandergesetzt und das Rohr der ‚Dünnen Berta‘ angeschafft.“ In Eigenarbeit wurde anschließend ein passendes Gestell für die Kanone gebaut. Der erste Auftritt folgte dann im Jahr 2007. Waren es damals nur die 13 Gründungsmitglieder, sorgen heute bereits 24 Kanoniere für ein ganz besonderes Flair beim Schützenfest in Mersch oder Ameke. Lange alleine blieb die „Dünne Berta“ ebenfalls nicht: Seit 2011 besitzt die Kanonengruppe mit „Thors Faust“ – komplett in Eigenregie gebaut und staatlich abgenommen – noch eine weitere Kanone in etwas größerer Ausführung.

„Abfeuern dürfen nur diejenigen, die vorher einen entsprechenden Wochenendkurs erfolgreich abgeschlossen haben“, erklärt Vögeling.

Seit diesem Jahr existiert außerdem noch eine Salutgruppe, die passend dazu mit Salutgewehren ausgestattet ist.

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