Ortsjugendring Rinkerode
Licht am Ende des Tunnels

Rinkerode -

Das Vorstandsteam des Rinkeroder Ortsjugendringes um Hanna Westhoff, Jan Pankok und Franz-Josef Dinter ist einstimmig wiedergewählt worden. Die Verantwortlichen sind froh, dass das Jugendheim, dass zuletzt als Flüchtlingsunterkunft diente, bald wieder voll genutzt werden kann.

Mittwoch, 07.06.2017, 23:06 Uhr

Die Mitglieder des Ortsjugendrings freuen sich darauf, die Räume des Jugendheims in absehbarer Zukunft wieder benutzen zu können.
Die Mitglieder des Ortsjugendrings freuen sich darauf, die Räume des Jugendheims in absehbarer Zukunft wieder benutzen zu können. Foto: -phi-

Der Ortsjugendring Rinkerode sieht wieder Licht am Ende des Tunnels. Der Verein, der aufgrund der Nutzung des Jugendheims als Flüchtlingsunterkunft in seiner Arbeit stark eingeschränkt war, freut sich darauf, dass das Gebäude in absehbarer Zeit wieder für die Kinder- und Jugendarbeit zur Verfügung steht.

Bei ihrer Mitgliederversammlung am Dienstagabend im wieder freigegebenen, aber noch nicht renovierten Jugendheim stellte sich das Vorstandsteam um Hanna Westhoff , Jan Pankok und Franz-Josef Dinter wieder zur Wahl, um die Arbeit der vergangenen Jahre fortzuführen. Alle drei wurden einstimmig wiedergewählt.

Das größte Problem liegt für den Vorstand darin, nicht genau zu wissen, wann das Jugendheim wieder voll genutzt werden kann. Bei einem ersten runden Tisch im März habe es von Seiten der Stadt geheißen, dass die Räumlichkeiten spätestens zu Beginn der Sommerferien wieder vollkommen nutzbar seien. Man sei doch etwas erschrocken von der Langsamkeit der Stadt und hoffe, dass es jetzt zügig vorangehe, hieß es von Vorstandsseite.

Stadtjugendpfleger Rüdiger Pieck hielt es für realistisch, dass Veranstaltungen dort zu Beginn des neuen Schuljahres wieder stattfinden können.

Er stellte den Anwesenden zudem den neuen Nutzungsplan der Stadt für die Jugendheim-Räume vor. Der große Raum im Erdgeschoss bleibt weiterhin dem Ortsjugendring für das Kindercafé und andere Veranstaltungen erhalten. Primäre Nutzer des größeren der beiden Gruppenräume sollen die Feuerwehr und die Volkshochschule sein. In den kleineren sollen die Musikschule und die Kolpingsfamilie einziehen. Falls dann noch Kapazitäten frei seien, könnten auch der Ortsjugendring oder zum Beispiel das Familienzentrum die Räume nutzen. „Die Räume sollen wieder viel und häufig genutzt werden. Auch Einzelveranstaltungen sind dann wieder möglich“, so Rüdiger Pieck. Ebenso neu gestaltet wird das Schlüsselkonzept. Die Schlüsselvergabe erfolgt jetzt zentral vom Kulturbahnhof aus. Wer für Einzelveranstaltungen einen Schlüssel benötigt, stellt im Kulturbahnhof eine Anfrage und kann sich einen in Rinkerode hinterlegten Schlüssel – etwa im Familienzentrum oder dem Schulsekretariat – abholen.

Ganz neu genutzt werden sollen die Räume, in denen früher die „Hänschen Klein“-Gruppe der Kita „Kleinen Strolche“ untergebracht war, in der zurzeit aber noch Flüchtlinge wohnen. Dort soll ein Elterncafé entstehen. Auch die Stadt Drensteinfurt möchte diese Räume nutzen.

Für 2017 hat der Ortsjugendring wieder ein größeres Programm vorbereitet. In den Sommerferien finden unter anderem wieder die „Aqualympics“, ein Fußballturnier und eine Fahrt zum Ketteler Hof statt. Ab Herbst öffnet dann das Kindercafé wieder im Jugendheim.

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