Glasfaser
Rieth und Ossenbeck online

Drensteinfurt -

Die Anwohner der Bauerschaften Rieth und Ossenbeck haben kräftig mitangepackt. Jetzt wurden sie belohnt. Die ersten Häuser sind ans Glasfasernetz angeschlossen worden. Mit bis zu 200 Mbit können sie nun surfen. Die Kostenkalkulation von unter 2000 Euro pro Anschluss konnte eingehalten werden.

Montag, 12.06.2017, 23:06 Uhr

Ludger Autermann, Markus Hilgenhöner, Martin Schulze Mengering, Jörg Stephan und Bernhard Overmann, alle Vorstandsmitglieder des Vereins „Glasfaser“, Patrik Nettels von der Firma Muenet sowie Sponsor Josef Perdun (v.li.) trafen sich am Glasfaserverteilerpunkt in der Bauerschaft Rieth.
Ludger Autermann, Markus Hilgenhöner, Martin Schulze Mengering, Jörg Stephan und Bernhard Overmann, alle Vorstandsmitglieder des Vereins „Glasfaser“, Patrik Nettels von der Firma Muenet sowie Sponsor Josef Perdun (v.li.) trafen sich am Glasfaserverteilerpunkt in der Bauerschaft Rieth.

Erfreut zeigt sich der Verein „Glasfaser Rieth und Ossenbeck“ mit dem Fortschritt seines Projektes. Die Vorstandsmitglieder Markus Hilgenhöner und Ludger Autermann sprechen von einem vollen Erfolg. Zeitplan und Budget seien eingehalten worden. Die ersten der 27 Haushalte, die an das in Eigenleistung erstellte Glasfasernetz angeschlossen werden sollen, sind bereits online. Die übrigen Anschlüsse werden in den nächsten Wochen aufgeschaltet.

In nicht einmal neun Monaten sei das an einer Theke geborene Projekt von der ersten Idee bis zur Freischaltung verwirklicht worden. Nachdem im Herbst bei der Nachfragebündelung die Schwelle von 70 Prozent schnell überschritten worden war, wurde mit der Vereinsgründung im November die Umsetzung eingeleitet. Bei 15 Arbeitseinsätzen wurden im ersten Quartal 2017 rund zehn Kilometer Leerrohre für die Glasfaser verlegt. Markus Hilgenhöner: „Jeder hat mit angepackt. Das war eine Gemeinschaftsaufgabe.“ Im weiteren Verlauf wurden die Glasfaserleitungen durch eine Herberner Firma eingeblasen.

Je nach Vertrag können die Nutzer im Außenbereich nun mit bis zu 200 Mbit surfen. An einigen Stellen standen vorher nur zwei Mbit zur Verfügung. Die Kostenkalkulation von unter 2000 Euro pro Anschluss konnte eingehalten werden.

Bei einer finalen Besprechung mit Patrik Nettels vom Projektpartner Muenet bedankte sich der Vorstand auch bei den Unterstützern, der Firma Heinz Kuhlmann GmbH, dem Lohnunternehmer Perdun, dem Lohnunternehmer Milte, Christian Schulte Galabau und der Kanzlei Rademacher. Auch die Zusammenarbeit mit der Stadt sei äußerst konstruktiv gewesen, heißt es abschließend.

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