Amerika-Durchquerung
Seen, Felsen und Lagerfeuer

Drensteinfurt -

Die Drensteinfurter Abenteurer Karolin Kracht und Philipp Wülfing haben mit ihrem „Defender“ an den Niagara-Fällen und in Toronto Station gemacht.

Mittwoch, 21.06.2017, 23:06 Uhr

Von den Niagara-Fällen ging es für Philipp Wülfing, Carolin Kracht und den 25 Jahren alten Landrover „Willi“ weiter nach Toronto und in den Pukaskwa-Nationalpark.
Von den Niagara-Fällen ging es für Philipp Wülfing, Carolin Kracht und den 25 Jahren alten Landrover „Willi“ weiter nach Toronto und in den Pukaskwa-Nationalpark. Foto: Philipp Wülfing

Die Amerika-Reise der Drensteinfurter Abenteurer Karolin Kracht und Philipp Wülfing geht weiter. „Wir und unser Defender ,Willi‘ sind bei den Niagarafällen in der Nähe von Toronto angekommen. Hier genießen wir es, dass der Regen ausnahmsweise mal nicht von oben kommt, sondern von dem Dunst der Wasserfälle“, berichtet Philipp Wülfing.

Nach einem langen Spaziergang durch die Touristenmassen, beschlossen die beiden Kontinent-Durchquerer, die am Rosenmontag von Drensteinfurt aus in Richtung Westen gestartet waren, einen Abstecher nach Toronto zu machen. Dort ließen sie sich durch die Straßen der Metropole treiben, bevor es abends weiter in Richtung Norden ging. „Dort liegt nämlich ungefähr drei Autostunden entfernt der Bruce-Peninsula-Nationalpark“, schildert Karolin Kracht. „Dieser Park liegt am nördlichen Zipfel einer Halbinsel und ist umgeben von glasklarem blauen Seewasser des Georgian Bays. Der See erinnert eher an ein Meer, denn schließlich bedeckt er eine Fläche von rund 15 000 Quadratkilometern.“

Bei strahlend blauem Himmel unternahm das Duo einen „Hike“ entlang des Seeufers. Der Versuchung, in das verlockend aussehende Wasser zu springen, widerstanden sie jedoch tapfer. Kein Wunder, liegt die Wassertemperatur aktuell bei gerade einmal vier Grad. Den Abend ließen den Reisenden am Lagerfeuer ausklingen.

Am nächsten Tag nahmen sie eine Fähre, die in gut zwei Stunden den See durchkreuzt. Am anderen Ufer ging es schließlich in den Pukaskwa-Nationalpark. Das Highlight in diesem Park ist eine Hängebrücke, die in neun Kilometern Entfernung nur zu Fuß zu erreichen ist. „Der Weg führte uns über wacklige Stege, Felsen, Baumwurzeln und durch dichten Wald. Die Aussicht von der Brücke entschädigte für den langen Walk, und wir freuten uns auf dem Rückweg schon auf eine Dusche und ein Essen am Lagerfeuer“, berichten die Abenteurer.

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