Projektwoche „Lernen macht Spaß“
Magischer Würfel und verzauberter Kompass

Walstedde -

Im Rahmen ihrer Projektwoche unter dem Motto „Lernen macht Spaß“ erfuhren die Walstedder Grundschüler einige Geheimnisse der Magie und Zauberei.

Sonntag, 02.07.2017, 20:07 Uhr

„Zauberer Casablanca“ hatte den Kinder eine Woche lang zahlreiche Tricks beigebracht. Am Freitag wurden die Ergebnisse präsentiert.
Der „Zauberer Casablanca“ hatte den Kinder eine Woche lang zahlreiche Tricks beigebracht. Am Freitag wurden die Ergebnisse präsentiert. Foto: Simon Beckmann

Ein erstauntes Raunen ging durch die Zuschauerreihen. Danach erschallte lauter Applaus – verbunden mit der Frage: Wie hat das gerade funktioniert? Dieses Szenario war am Freitag im Minutentakt in der Walstedder Lambertusschule zu beobachten. Rund 170 Schüler hatten sich in eine Woche lang dem Thema „Zauberei“ gewidmet. Zum Abschluss zeigten sie ihren Eltern, Geschwistern, Großeltern, Onkeln oder Tanten in 16 verschiedenen Shows faszinierende Tricks vor.

Egal, ob magische Würfel, ein verzauberter Kompass oder raffinierte Kniffe mit einem gefalteten Papier, Streichhölzern oder einem Gummiring: Die Mädchen und Jungen – jeder hatte seinen eigenen kurzen Auftritt – wussten ihr Publikum schnell zu verblüffen. Die magischen Worte „Abrakadabra“ durften bei dem einen oder anderen Trick ebenfalls nicht fehlen.

Gelernt haben die Kinder ihre neuen Fähigkeiten von „Zauberer Casablanca“, alias Rudolf Hofmann aus Wipperfürth, der die Schüler während der gesamten Projektwoche, die unter dem Motto „Lernen macht Spaß“ stand, begleitet hatte. „Hier geht es nicht um Hokuspokus, sondern darum, dass die Kinder ihre Motorik, Koordination, Fingerfertigkeit, Geschicklichkeit sowie ihr schnelles Denkvermögen weiterausbauen“, erklärte Schulleiterin Birgitta von Rosenstiel das Ziel der Projektwoche. Auch mathematische, physikalische oder andere schulische Aspekte und Effekte spielten während der gesamten Zeit eine wichtige Rolle.

Bevor die Grundschüler allerdings selbst loszaubern konnten, bekamen die Mädchen und Jungen jeden Morgen einen kleinen Einblick in die Welt des Zauberns. Rudolf Hofmann führte den Kindern verschiedene Tricks vor und gab ihnen im Anschluss eine Erklärung für das zuvor Gesehene. Ebenso hatte der Zauberer jeder Gruppe – die Klassen wurden komplett durchgemischt – einen großen Zauberkoffer mit wichtigen „magischen“ Utensilien mitgebracht. Die Nachwuchszauberer haben sich auch selbst eine kleine Trickkiste gebastelt. Neben einem „Zauberer-Ausweis“ befanden sich darin verschiedene Gegenstände, die für den großen Auftritt vor Publikum nötig waren.

„Die Woche war richtig gut. Vor allem, weil uns erklärt wurde, wie die Tricks funktionieren“, waren Anna Bachtrop und Frederike Borgmann begeistert. Am besten habe den beiden Schülerinnen das Kunststück gefallen, als Rudolf Hofmann ein Kaninchen aus dem Hut gezaubert hat. Timo Zumdohme fand das Zaubern an sich „einfach cool“. Und Jana Linnebank und Hanna Leban wollen in Zukunft ihren Eltern zu Hause etwas Zauberei vorführen.

Schulleiterin Birgitta von Rosenstiel zog ebenfalls ein durchweg positives Fazit: „Die Woche war super organisiert. Wir von der Schule brauchten uns um fast nichts kümmern, und die Kinder waren auch zufrieden.“

Ebenfalls dankte sie den Eltern und dem Förderverein für die Finanzierung des Projektes. Eine Wiederholung sei auf jeden Fall geplant.

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