Die Schule am Haus Walstedde zieht erneut um
Vom Kirchplatz zum Röwenkamp

Walstedde -

Nur wenige Jahre nach ihrer Gründung und ihres zwischenzeitlichen Umzugs an den Kirchplatz bekommt die Schule am Haus Walstedde abermals ein neues Zuhause. Im Baugebiet Röwenkamp ist ein Neubau geplant.

Montag, 04.09.2017, 23:09 Uhr

An der Einfahrt zum Baugebiet Röwenkamp soll der Neubau der Schule, die bislang über der Sparkasse am Kirchplatz untergebracht ist, entstehen. Am Montag stellten Professor Dr. Dr. Josef Weglage (li.) und Zentrumsmanager Stefan Kamp die Pläne vor.
An der Einfahrt zum Baugebiet Röwenkamp soll der Neubau der Schule, die bislang über der Sparkasse am Kirchplatz untergebracht ist, entstehen. Am Montag stellten Professor Dr. Dr. Josef Weglage (li.) und Zentrumsmanager Stefan Kamp die Pläne vor. Foto: Dietmar Jeschke

Im Jahr 2011 gegründet und erst vor gut zwei Jahren in den Neubau am Lambertus-Kirchplatz umgezogen, bekommt die „Schule am Haus Walstedde“ schon bald abermals ein neues Zuhause. Und zwar in unmittelbarer Nachbarschaft des Gesundheitszentrums. Wie Geschäftsführer Professor Dr. Dr. Josef Weglage am Montag mitteilte, soll auf dem bislang brach liegenden Doppelgrundstück an der Einfahrt zum Baugebiet Röwenkamp ein Neubau entstehen. Die entsprechende Bauvoranfrage, so Weglage weiter, sei bereits positiv beschieden worden.

„Die Schule ist ein ganz wesentlicher Bestandteil unseres Gesundheitszentrums. Sie dient nicht nur dazu, dass Patienten während der Krankheit schulisch nicht abgehängt werden, sondern sie ist auch ein wichtiger Teil der Behandlung und Genesung unserer jungen Patienten“, betont Weglage. Unterrichtet werden in der Schule Kinder und Jugendliche, die in der Tagesklinik sowie in der stationären Klinik des Gesundheitszentrums behandelt werden. Darüber hinaus werden Gastschüler aufgenommen, die im Haus Walstedde ambulant behandelt werden.

Zwei bis vier Stunden pro Tag besuchen die Patienten die Schule, und das für einen Zeitraum von acht bis zwölf Wochen. Im vergangenen Jahr hatte sich das Lehrpersonal durchschnittlich um 36 Schüler pro Tag zu kümmern. Mit Folgen für den Platzbedarf. Denn da der Unterricht in Kleingruppen erfolgt, sind die Räume am Kirchplatz mittlerweile viel zu klein.

Um dem Bedarf gerecht zu werden, soll daher nun ein Neubau her. Das Grundstück dafür liegt nur rund 90 Meter vom Gesundheitszentrum entfernt. Anliegerverkehr müssten die Nachbarn daher nicht befürchten, betont Zentrumsmanager Stefan Kamp . „Die Schüler gehen zu Fuß zur Schule.“

Von den zwei vorgesehenen Grundstücken nördlich des Einfahrtsbereichs ins Baugebiet soll das östliche bebaut werden. Die westliche Fläche soll als Garten- und Außenfläche genutzt werden. „Das aktuelle Baufenster und die Festsetzungen des Bebauungsplanes werden natürlich eingehalten“, erklärt Stefan Kamp. „Das Gebäude mit insgesamt 250 Quadratmetern Nutzfläche wird aussehen wie ein Einfamilienhaus.“

Der Bauantrag soll in diesen Tagen gestellt werden. Und läuft alles nach Plan, dann sollen die Arbeiten Anfang 2018 beginnen. Die Bauzeit haben die Verantwortlichen mit etwa zehn Monaten kalkuliert. „Wir haben die Nachbarn bereits über das Vorhaben informiert. Eine Belastung für die Nachbarschaft entsteht sicher nicht“, ist sich Stefan Kamp sicher.

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