SVR-Radsportler in den Alpen
Auf 2642 Meter hinaufgestrampelt

Rinkerode -

Mit dem Col de la Madeleine, dem Col du Télégraphe und dem Col de Galibier sind zehn Rinkeroder Radsportler mit ihren Rennrädern Pässe hinaufgeradelt, an denen auch die Profis bei der Tour de France Jahr für Jahr alle Kraftreserven mobilisieren müssen. Alpe d’Huez durfte als Ziel nicht fehlen.

Freitag, 15.09.2017, 23:09 Uhr

Mächtig strecken mussten sich die Rinkeroder Radsportler, um den Col du Galibier, den mit 2642 Metern über dem Meeresspiegel fünfthöchsten asphaltierten Straßenpass der Alpen, zu bezwingen.
Mächtig strecken mussten sich die Rinkeroder Radsportler, um den Col du Galibier, den mit 2642 Metern über dem Meeresspiegel fünfthöchsten asphaltierten Straßenpass der Alpen, zu bezwingen.

Alpe d‘Huez, Col de la Madeleine, Col du Télégraphe und Col de Galibier: Welcher Tour-de-France-Fan kennt diese Namen nicht. Zehn Rennradfahrern des SV Rinkerode sind vor einer Woche in die französischen Alpen aufgebrochen, um auf den Spuren der ganz „großen Stars“ des Radsports zu wandeln. Die Herausforderungen, die den Profis bei der Tour de France regelmäßig in den Streckenplan geschrieben werden, wollten sie selbst einmal bewältigen.

Ludger Loddenkemper , Josef Pöhler, Burghard Kipp, Thomas Voßeberg, Norbert Kampert, Holger Seehafer, Udo Schratz, Thomas Eberhardt, Heinz Rengshausen und Michael Kremer schlugen ihre Zelte nach einer 1100 Kilometer langen Anreise auf einem Campingplatz in La Chambre – östlich von Grenoble und südlich von Albertville gelegen – auf.

Bei gutem spätsommerlichen Wetter ging es auf der ersten Etappe die Serpentinen nach Montvernier hinauf, von dort weiter zum Col du Chaussy (1532 Meter hoch) und nach einer kurzen Abfahrt zum 1993 Meter hohen Col de la Madeleine.

An Tag Nummer zwei führte die Strecke von Le Bourg-d’Oisans nach Alpe d‘Huez (1860 Meter über Null) und über den Col de Sarenne zurück nach Bourg d‘Oisans. Auf der dritte Etappe ging es über St. Michelle hoch zum Col du Télégraphe (1566 Meter) und nach kurzer Abfahrt hinauf zum Col du Galibier, dem mit 2642 Metern über dem Meeresspiegel fünfthöchsten asphaltierten Straßenpass der Alpen.

Am vierten Tag rollten die SVR-Sportler in Richtung St. Jean de Maurienne, von dort hoch zum Col du Mollard (1638 Meter), nach einer kurzen Abfahrt steil bergan zum Col de la Croix de Fer (2067 Meter) und hinüber zum Col du Glandon (1924 Meter), ehe es zurück nach La Chambre ging.

Die tägliche Fahrtzeit lag zwischen vier und sechs Stunden. Bewältigt wurden dabei jeweils zwischen 1500 und 3000 Höhenmetern.

Am gestrigen Freitag wurde noch eine Abschlussrunde in neuen Frankreich-Trikots gedreht. Am heutigen Samstag geht es heim in Richtung Davertdorf.

„Die Zehn sind jetzt bestimmt endgültig und unheilbar mit dem Rennradvirus infiziert“, ist sich Marion Fabian, Abteilungsleiterin Freizeit- und Breitensport beim Rinkeroder Sportverein, sicher.

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