Tipps gegen Weihnachtspfunde
Wieder in Schwung kommen

Drensteinfurt -

Vom Gänsebraten bis hin zum Lebkuchen: Wer angefutterte Weihnachtspfunde wieder los werden möchte, für den haben Vera Igelbrink und Radomir Grosicke einige Tipps parat.

Mittwoch, 10.01.2018, 23:01 Uhr

Wem beim Blick auf die Waage Angst und Bange wird, dem könnten die Tipps der beiden Fitnessexperten Vera Igelbrink und Radomir Grosicki weiterhelfen.
Wem beim Blick auf die Waage Angst und Bange wird, dem könnten die Tipps der beiden Fitnessexperten Vera Igelbrink und Radomir Grosicki weiterhelfen. Foto: Bernd Schäfer

Die Weihnachtszeit ist vorbei. Das merkt man allein schon daran, dass in diesen Tagen die Tannenbäume aus den Häusern fliegen und von fleißigen Helfern örtlicher Vereine eingesammelt werden. Ganz so einfach wird man die über die Feiertage durch Gänsebraten und Lebkuchen angefutterten Pfunde leider nicht wieder los. Die Fitnessexperten Vera Igelbrink (kl. Foto li.) und Radomir Grosicki (kl. Foto re.) geben ein paar Tipps, wie der Körper schnell wieder in Schwung und zurück auf „Wohlfühl-Gewicht“ kommt.

„Man sollte sich fett- und zuckerarm ernähren“, weiß Radomir Grosicki. Besonders wichtig sei es, genug zu trinken – „mindestens zwei Liter pro Tag. Den Genuss alkoholischer Getränke sollte man einschränken oder noch besser eine Weile ganz darauf verzichten.“

Vera Igelbrink rät, sich Ziele zu stecken. „Schreiben Sie auf einen Zettel: ‚Ich werde bis zum 31. März acht Kilogramm abnehmen, passe dann wieder in Kleidergröße xy und freue mich auf die erste Radtour.‘ Am besten dazu noch ein Bild von sich selbst, auf dem dieses Ziel schon mal erreicht war, an Kühlschrank oder Badezimmerspiegel aufhängen.“ Als ständige Motivation sozusagen. Die Süßigkeiten sollten aus den Schränken verbannt werden, stattdessen frisches Obst und Gemüse kaufen.

Mehr Bewegung muss außerdem in den Alltag integriert werden. „Vor vielen Jahren sind die Menschen noch 40 Kilometer am Tag gelaufen – heute sind es keine 700 Meter mehr“, verweist Igelbrink auf einen besorgniserregenden Umstand. Dem muss entgegengewirkt werden. Zwei bis drei sportliche Einheiten pro Woche sind laut Grosicki Pflicht. „Dazwischen sollte ein Tag Pause liegen. Alternativ dazu empfehlen sich moderate Bewegungen mit geringer Intensität wie etwa ein Spaziergang.“ Auch Vera Igelbrink betont, dass die Regelmäßigkeit entscheidend ist: „Besser zwei Mal pro Woche etwa 30 Minuten Kraft- und Ausdauertraining statt ein Mal im Monat vier Stunden am Stück.“

Manchem liegt sportliche Betätigung an der frischen Luft bei kühlen Temperaturen und Regenwetter wie momentan ja nicht unbedingt. Aber auch im Alltag lässt sich die eine oder andere Kalorie verbrennen. „Allein beim Hausputz verbrennt man schon etwa 325 Kalorien in einer halben Stunde“, weiß Radomir Grosicki. „Und nach einem Kuss sind zwölf Kalorien weg.“

Beiden Fitnessexperten ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass zur Gesundheit noch mehr gehört. Auch der Geist muss gefordert, die Seele gestreichelt werden. „Soziale, liebevolle Kontakte sind wichtig“, sagt Igelbrink. „Man muss sich selbst etwas Gutes tun – zum Beispiel einen schönen Abend in der Badewanne verbringen – oder sich Gutes durch jemand anderen tun lassen – wie etwa einen Blumenstrauß geschenkt bekommen.“

Dass Erholung und Entspannung entscheidende Rollen spielen, findet auch Grosicki: „Wer zu oft, zu lange oder zu intensiv trainiert, der verbessert sich nicht, sondern gelangt im Gegenteil in eine Phase der Erschöpfung: ins Übertraining. Erfolgreiches Training besteht also aus einer Abfolge von Belastung und Erholung“, erklärt er.

Ihre Tipps befolgen die Drensteinfurter auch selbst. „Denn ich möchte meine zwei Kilogramm von Weihnachten und Silvester bis Ende Januar abspecken. Das Marzipan kann ich in der Weihnachtszeit einfach nicht stehen lassen“, gibt Vera Igelbrink schmunzelnd zu. Bei Radomir Grosicki ist im vergangenen Jahr das Konditionstraining zu kurz gekommen. „Und ein paar Kilos weniger könnten natürlich auch nicht schaden.“

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