Spatenstich für Kita-Neubau
Räume passend zum Konzept

Drensteinfurt -

Mit einigen Monaten Verzögerung hat der symbolische erste Spatenstich für die neue Kita im geplanten Baugebiet „Blumenstraße“ stattgefunden. Weil sich das Umlegungsverfahren erheblich länger hingezogen hatte als gedacht, wird der Neubau nicht bis zum nächsten Kindergartenjahr fertig. Das tat der Freude der Beteiligten gestern jedoch keinen Abbruch.

Freitag, 06.04.2018, 05:04 Uhr

Vertreter von Stadt- und Kreisverwaltung, des Caritasverbandes Ahlen sowie der Investor und der Architekt nahmen den ersten Spatenstich vor.
Vertreter von Stadt- und Kreisverwaltung, des Caritasverbandes Ahlen sowie der Investor und der Architekt nahmen den ersten Spatenstich vor. Foto: Nicole Evering

Ein Termin mit Verspätung. Aber einer, bei dem die Freude darüber, dass es nun losgeht, deutlich zu spüren war. Gestern konnte der symbolische erste Spatenstich für die neue Kita im geplanten Baugebiet „Blumenstraße“ vorgenommen werden.

Petrus erlaubte dafür zwar nur ein kurzes Zeitfenster zwischen zwei kräftigen Schauern, doch in diesem machten neben Stadt- und Kreisverwaltung auch Träger und Investor klar, dass das Projekt nun – endlich – auf einem guten Weg sei.

„Wir wissen, dass viele Familien dringend auf einen Kita-Platz warten. Umso mehr freue ich mich, dass es nun losgeht – wenn auch mit Verspätung“, spielte Bürgermeister Carsten Grawunder auf die langwierigen Verhandlungen mit dem vormaligen Eigentümer der Fläche an. Hier habe sich insbesondere Christoph Britten , neuer Leiter des städtischen Bauamtes, sehr um den nun positiven Abschluss des stockenden Umlegungsverfahrens bemüht. „Der Stadt gehören keine anderen geeigneten Flächen. Und ein solches Verfahren braucht einfach Zeit. Doch nun kommen wir voran. Ich hoffe, alle Beteiligten bleiben weiter mit so viel Elan dabei“, führte Grawunder aus.

Bis auf das noch fehlende Grundstück war das Konstrukt für die dann fünfte Kita im Ortsteil Drensteinfurt schon im vergangenen Jahr rund gemacht worden. Im Sommer hatte sich der Stadtrat für den Caritasverband Ahlen als Träger der Einrichtung ausgesprochen. Dieser hatte da auch schon seinen Wunsch-Investor, die Bauunternehmung Horstkötter aus Rinkerode, sowie die Architekten Höller-Rieping aus Münster mit ins Boot geholt. Man habe seit dem Sommer geplant, quasi „Gewehr bei Fuß“ gestanden und nur auf den Startschuss gewartet, erklärte Bernd Horstkötter schmunzelnd. In den nächsten Wochen können die Bagger nun anrollen.

„Wir verfolgen bei dieser Kita ein besonderes pädagogisches Konzept mit einem offenen Gruppenangebot“, erklärte Dekanats-Geschäftsführer Heinrich Sinder. Die Räume nun genau dazu passend errichten zu können, sei eine tolle Möglichkeit.

Zum Ortstermin gestern war auch eine andere wichtige Person gekommen: Nadja Entrup, die die neue Kita in Zukunft leiten wird. „Das ist ein Geschenk, schon jetzt in den Neubau involviert zu sein“, erklärte die Münsteranerin. Zwar wird es bis zur Fertigstellung des Gebäudes noch mindestens neun Monate dauern, doch der Kita-Betrieb läuft schon zum August an. Dann wird Nadja Entrup gemeinsam mit Erzieherin Cordula Westhues, Berufspraktikant Yannik Lachowicz und einer Hauswirtschaftskraft insgesamt 23 Ü3-Kinder betreuen, die in den frei werdenden Pavillon am Windmühlenweg einziehen. Dort war bislang die „Regenbogen“-Gruppe der Kita St. Marien untergebracht. Sie zieht um ins Hauptgebäude.

„Ja, es war ein holpriger Weg“, überbrachte Dezernentin Brigitte Klausmeier die Grüße von Landrat Dr. Olaf Gericke. „Aber es freut mich zu wissen, dass da, wo wir jetzt stehen, schon bald Kinder spielen werden.“

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