Anbau an der Lambertusschule
In den Ferien wird es nichts

Walstedde -

Die Pläne sind fertig - und ein Fall für das Altpapier. Aus Brandschutzgründen muss für den Anbau an die Walstedder Lambertusschule ein neuer Entwurf auf den Tisch.

Freitag, 15.06.2018, 09:55 Uhr

Eigentlich sollten die Erweiterungsmaßnahmen für die Lambertus-Grundschule in den Sommerferien beginnen. Brandschutzprobleme machen den Verantwortlichen jedoch einen Strich durch die Rechnung.
Eigentlich sollten die Erweiterungsmaßnahmen für die Lambertus-Grundschule in den Sommerferien beginnen. Brandschutzprobleme machen den Verantwortlichen jedoch einen Strich durch die Rechnung. Foto: Dietmar Jeschke

Planerisch war die Angelegenheit eigentlich vom Tisch. In den Sommerferien – so hatten es Fachausschuss und Rat im Winter beschlossen – sollten an der Walstedder Lambertusschule die Bagger anrücken, um durch An- und Umbau für mehr Platz im Schulgebäude zu sorgen. Daraus wird aber nichts.

Wie die Verwaltung in der Vorlage zur nächsten Sitzung des Bauausschusses am kommenden Montag mitteilt, sind die bisherigen Planungen hinfällig. Der Grund: „Gravierende brandschutztechnisch Probleme“, die im Zuge des Baugenehmigungsverfahrens festgestellt worden seien.

Zurückzuführen seien diese Probleme darauf, dass die heutige Nutzung der Räume schon längst nicht mehr den alten Baugenehmigungen entspreche, schildert Bauamtsleiter Christoph Britten . „Im Ergebnis hätten sowohl im Erdgeschoss als auch im Obergeschoss notwendige Flure als Rettungswege ergänzt werden müssen. Auch Teile der bestehenden Aufteilung der Schulverwaltung und die Räumlichkeiten des Hausmeisters hätten abgeändert und neu gegliedert werden müssen.“ Doch das hätte neuerliche Konsequenzen nach sich gezogen. Denn die geforderten Brandschutzmaßnahmen hätten zur Folge, dass sich sowohl die bestehenden als auch die neu geplanen Klassenräume deutlich verkleinern würden und damit kaum noch nutzbar wären.

Daher haben sich Verwaltung, Schule und Planungsbüro in den vergangenen Wochen daran gemacht, einen neuen Entwurf zu erstellen, der am Montagabend vorgestellt werden soll. Aktuell, so Christoph Britten, werde an einer neuen Kostenschätzung gearbeitet, um zu prüfen, ob die Änderungen innerhalb des eingeplanten Haushaltsansatzes finanzierbar sind oder nicht.

Unabhängig davon steht aber bereits eines fest: „Angesichts der Verzögerungen, der weiteren Abstimmungen und der derzeitigen Auslastung der Baubranche ist ein Start der Baumaßnahme in den Sommerferien 2018 ausgeschlossen“, so der Bauamtsleiter.

► Die öffentliche Sitzung beginnt am 18. Juni um 17 Uhr in der Alten Post.

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