Auf der Sendenhorster Straße
Tempo 30 nur in der Schulzeit

Drensteinfurt -

Bislang galt vor der Teamschule grundsätzlich Tempo 30. Neuerdings müssen Autofahrer aber nur noch montags bis freitags zwischen 7 und 17 Uhr langsam fahren. Der Kreis Warendorf hat neue Verkehrsschilder aufgestellt.

Freitag, 10.08.2018, 18:00 Uhr

Auf der Sendenhorster Straße ist in Höhe des Einkaufszentrums und der Schule Tempo 30 neuerdings nur noch werktags zwischen 7 und 17 Uhr angesagt.
Auf der Sendenhorster Straße ist in Höhe des Einkaufszentrums und der Schule Tempo 30 neuerdings nur noch werktags zwischen 7 und 17 Uhr angesagt. Foto: Nicole Evering

Die Sendenhorster Straße ist eine viel befahrene – auch wegen der Teamschule sowie des Einkaufszentrums „Breemühle“. Das Tempo-30-Gebot, das in diesem Bereich der Kreisstraße bislang grundsätzlich galt, ist nun jedoch eingeschränkt worden. Seit Wochenbeginn müssen Autofahrer dort nur noch montags bis freitags zwischen 7 und 17 Uhr langsam fahren. Außerhalb dieser Zeit gilt Tempo 50.

Ausschlaggebend dafür sei eine Änderung in der Straßenverkehrsordnung, erklärt Edda Brennecke vom Bereich Verkehrssicherung beim Kreis Warendorf. Diese gebe vor, Geschwindigkeitsbegrenzungen auf die Öffnungszeiten – in diesem Fall der Schule – zu beschränken. Bezüglich der konkreten Zeiten habe man Rücksprache mit der Stadt gehalten und einen Puffer eingebaut.

„Auch durch das Zusatzschild ‚Schule‘ ist für den Verkehrsteilnehmer nun deutlicher erkennbar, warum an dieser Stelle Tempo 30 gilt. Ein solches Gebot wird dann viel besser befolgt“, berichtet Brennecke. Das dreieckige Verkehrsschild, das zwei Kinder zeigt, werde nachträglich ebenfalls noch angebracht.

Vor sozialen Einrichtungen

In vielen Kommunen würden derzeit auf Antrag – entweder der Verwaltungen oder der jeweiligen Einrichtungen – diese Tempo-30-Schilder aufgestellt. Denn laut Straßenverkehrsordnung soll die Geschwindigkeitsbegrenzung vor allen sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern und Altenheimen gelten. Nicht unter diese Regelung fallen Sporthallen oder Einrichtungen für betreutes Wohnen.

Ob die Autofahrer sich an das zeitweise reduzierte Tempo halten, werde auch in Zukunft regelmäßig vom Kreis kontrolliert, betont Edda Brennecke.

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