Neugestaltung des Marktplatzes
In drei Abschnitten zum neuen Ortskern

Drensteinfurt -

Mehrfach ist diese für das Gesicht der Drensteinfurter Innenstadt prägende Baumaßnahme verschoben worden. Im Oktober soll es nun aber tatsächlich losgehen mit der Umgestaltung des Marktplatzes.

Mittwoch, 12.09.2018, 06:00 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 12.09.2018, 06:00 Uhr
Die Neugestaltung des Marktplatzes kann beginnen. Wo der Walbert-Brunnen sich danach wiederfinden wird, ist noch nicht abschließend geklärt.
Die Neugestaltung des Marktplatzes kann beginnen. Wo der Walbert-Brunnen sich danach wiederfinden wird, ist noch nicht abschließend geklärt. Foto: Dietmar Jeschke

Die Umgestaltung des Marktplatzes bildet einen zentralen Punkt des 2015 beschlossenen „Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes“ (ISEK). Die Pläne des Ingenieurbüros Gnegel liegen schon seit 2016 auf dem Tisch und sind vor gut einem Jahr vom Stadtrat abgesegnet worden. Immer wieder hat sich der Beginn der Baumaßnahme verzögert – zum einen wegen weiterer Baustellen im Innenstadtbereich, zum anderen, weil die nötigen Landesmittel noch nicht endgültig bewilligt worden waren. Nun aber soll es losgehen, wie die Stadt in einer Presseerklärung mitteilt. Ab Oktober rollen die Bagger.

„Das Ausschreibungsverfahren wurde erfolgreich abgeschlossen. Den Auftrag über die Durchführung der Kanal- und Straßenbauarbeiten hat die Firma Theilmeier aus Everswinkel erhalten“, heißt es.

Während der Bauzeit, die sich bis zum November 2019 hinziehen wird, ließen sich gewisse Beeinträchtigungen für die Besucher der Innenstadt und für die Kunden der Geschäfte am Marktplatz nicht vermeiden. „Um diese Beeinträchtigungen zu minimieren, wird der Umbau des Platzes in drei Bauabschnitten erfolgen, für die jeweils nur Teilsperrungen erforderlich sind“, schreibt Bürgermeister Carsten Grawunder.

Umleitungsempfehlungen

Von Anfang bis Mitte Oktober beginnt die Baufirma zunächst mit der Erneuerung des Kanals im Bereich der Einmündung der Hammer Straße in den Markt. Dort muss ein defekter Kanalabschnitt ausgebaut und eine neue Verbindung geschlossen werden. In dieser ersten Bauphase, die wenige Wochen in Anspruch nehmen wird, ist die Zufahrt von der Hammer Straße in den Markt teilweise gesperrt. Gleiches gelte zeitweise auch für die Einfahrt von der Wagenfeldstraße in den Markt. „Über die Dauer der Sperrungen und die Umleitungsempfehlungen wird die Stadt rechtzeitig informieren“, heißt es weiter.

Nach Abschluss dieses ersten Bauabschnittes – voraussichtlich Ende 2018 – werde die Oberfläche zunächst nicht mit dem neuen Pflaster versehen, sondern nur provisorisch befestigt.

Frei für Lieferverkehr

In der zweiten Bauphase werden im Süden und in der Mitte des Marktplatzes Kanalsanierungen durchgeführt und Hausanschlussleitungen erneuert. In dieser Zeit wird der Marktplatz für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Verbindungen Hammer Straße-Wagenfeldstraße sowie Mühlenstraße-Münsterstraße sollen weitgehend frei bleiben. „Natürlich können alle Gebäude auf dem Marktplatz jederzeit fußläufig erreicht werden, und auch für den Anlieferverkehr bleiben Fahrtrassen frei“, teilt die Verwaltung mit. Am Ende dieses Abschnittes werde das neue Pflaster auf dem Markt verlegt und auch die Oberfläche des ersten Bauabschnittes endgültig hergestellt.

Der dritte Bauabschnitt betrifft den nördlichen Marktplatz und den sogenannten „Kleinen Markt“. Hierfür wird die Verbindung Mühlenstraße-Münsterstraße teilweise gesperrt. Der Verkehr wird umgeleitet.

Von unten nach oben

Der Ausbau des Platzes wird quasi von unten nach oben durchgeführt. Das heißt: Zunächst werden die notwendigen Reparaturen und Ergänzungen an den tief liegenden Kanal- und Abwasserleitungen vorgenommen. Dann werden die elektrischen Versorgungsleitungen verlegt, und die unterirdische Technik des Wasserspiels wird eingebaut. Danach wird das Pflaster verlegt, und es erfolgt der Einbau der oberirdischen Ausstattungselemente des Platzes, also der Lampen, der Bänke, des Wasserspiels und der zusätzlichen Bäume.

„Das vorhandene Pflaster ist zum Teil geplatzt und daher unbrauchbar“, so die Stadt. Es seien aber auch noch brauchbare Pflastersteine darunter. Das aufgenommene Pflaster werde vom Bauunternehmer an einem gut zugänglichen Platz gelagert und könne von Interessierten kostenlos mitgenommen werden. Die Termine werden rechtzeitig bekannt gemacht, heißt es in der Mitteilung abschließend.

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