Schulen werden erweitert
„Variante drei“ ist der Favorit

Drensteinfurt/Rinkerode/Walstedde -

2018 Walstedde, 2019 Drensteinfurt – und irgendwann danach ist Rinkerode dran: Die Stadt hat ein umfangreiches „Schulbaupaket“ geschnürt. In Drensteinfurt soll die bisherige Fahrradabstellanlage einem zweigeschossigen Anbau weichen.

Freitag, 14.09.2018, 00:00 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 13.09.2018, 23:58 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 14.09.2018, 00:00 Uhr
Die Fahrradabstellanlage an der Kardinal-von-Galen-Grundschule soll im kommenden Jahr einem zweigeschossigen Anbau weichen.
Die Fahrradabstellanlage an der Kardinal-von-Galen-Grundschule soll im kommenden Jahr einem zweigeschossigen Anbau weichen.

In der Kardinal-von-Galen-Grundschule wird es langsam eng. Nicht etwa, weil die Schülerzahl mit einem Mal zu explodierten droht. Sondern deshalb, weil die Zahl der Kinder, deren Eltern sich für die Offene Ganztagsbetreuung entscheiden, weiter rasant steigt. Entsprechend müssen auf absehbare Zeit neue Räume her. Im Frühjahr hatte die Verwaltung dazu bereits den Mitgliedern des Bauausschusses verschiedene Modelle vorgestellt. Der schon seinerzeit gehandelte Favorit – die „Variante drei“ – wird nun aller Voraussicht nach tatsächlich zum Zuge kommen.

Inhaltlich sieht der dritte Entwurf einen zweigeschossigen Anbau im Bereich der heutigen Fahrradabstellanlage an der Wagnerstraße vor. Wie Bürgermeister Carsten Grawunder berichtete, habe die mittlerweile vorliegende Kostenschätzung ergeben, dass dies tatsächlich die günstigste Lösung sei. Außerdem: „In einer ersten Voranfrage beim Kreis wurde die baurechtliche Genehmigungsfähigkeit geprüft und positiv bewertet“, so der Bürgermeister. Entsprechend soll die weitere Planung nun weiter vorangetrieben werden. Anvisiertes Ziel: Baubeginn im Jahr 2019. Deutlich eher soll es mit der Erweiterung der Lambertusschule in Walstedde etwas werden. Wie berichtet, waren während der Planungsphase gravierende brandschutztechnische Probleme ans Tageslicht gekommen, die schließlich massive Auswirkungen auf das gesamte Raumkonzept hatten. Mittlerweile, so die Verwaltung, liege ein neuer Entwurf auf dem Tisch, der sowohl den brandschutztechnischen Anforderungen als auch den Anforderungen eines modernen Schulbetriebes Rechnung trage. „Diese Änderungen wurden in den Bauantrag eingepflegt, der dem Kreis Warendorf zur Genehmigung vorliegt“, berichtete der Bürgermeister. „Nach Vorliegen der Baugenehmigung kann ein konkreter Bauzeitplan aufgestellt werden. Ein Baubeginn in diesem Jahr wird weiterhin von der Verwaltung angestrebt.“ Mittelfristig meldet zudem die Katholische Grundschule in Rinkerode weiteren Raumbedarf an. Die Schulleitung habe dazu ein erstes, langfristiges Konzept vorgelegt.

„Um den Bedarf an allen Schulstandorten objektiv vergleichen und bewerten zu können, soll nun zunächst ein externes Büro mit der Erarbeitung einer Schulbedarfsplanung beauftragt werden“, schildert Carsten Grawunder. „Der erforderliche zusätzliche Flächenbedarf bildet die Grundlage, um die voraussichtlichen Kosten einer Erweiterung kalkulieren zu können.“

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