Saisonende im Erlbad
Ein toller Sommer geht zu Ende

Drensteinfurt -

Mit gut 133 500 Badegästen hat das Drensteinfurter Freibad eines seiner bestbesuchten Jahre erlebt. Und auch am letzten Öffnungstag wurden die Besucher noch einmal von der Sonne verwöhnt.

Sonntag, 16.09.2018, 13:34 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 15.09.2018, 10:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 16.09.2018, 13:34 Uhr
Margret und Werner Hansper aus Drensteinfurt sind Stammgäste im Erlbad und nutzten gestern mit ihren Enkeln Felix und Moritz die letzte Gelegenheit für ein erfrischendes Bad.
Margret und Werner Hansper aus Drensteinfurt sind Stammgäste im Erlbad und nutzten gestern mit ihren Enkeln Felix und Moritz die letzte Gelegenheit für ein erfrischendes Bad. Foto: Nicole Evering

Vorbei! Zum letzten Mal in diesem Jahr hat das Erlbad gestern seine Tore für die Drensteinfurter sowie für die auswärtigen Badegäste geöffnet – und das, wie es gute Tradition ist, bei freiem Eintritt sowie einem geselligen Abendessen für die Stammgäste.

Die letzte Gelegenheit für ein Bad nutzten noch einmal zahlreiche kleine und große Wasserratten. Und der Wettergott hatte passend dazu für einen sonnigen Tag gesorgt. Die Kinder planschten im kühlen Nass, die Erwachsenen genossen die wärmende Sonne, ein Junge wollte noch schnell die Schwimmdistanz für das Sportabzeichen ablegen. Andreas Willuweit betrachtete das Treiben mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Denn viereinhalb anstrengende Monate liegen hinter dem Schwimmmeister und seinen Mitarbeitern.

Der durchgehend heiße Sommer hat dem Erlbad eine der höchsten Besucherzahlen der vergangenen Jahre beschert. Gut 133 500 Menschen (zum Vergleich: 2017 kamen nur 87 393) haben seit der Öffnung am 1. Mai den Weg in das Freibad gefunden, das bei einer Befragung des Online-Portals „Testberichte.de“ zum drittbeliebtesten in NRW und deutschlandweit auf Rang zehn gewählt worden ist. „Ich kann mich nicht erinnern, dass wir schon einmal einen so tollen Sommer hatten“, blickte Willuweit zurück. Klar, es habe auch Jahre mit noch mehr Besuchern gegeben. Aber das Freizeitverhalten habe sich verändert, und viele Kinder hätten heute bis in den Nachmittag hinein Schule. Aber was das Wetter betrifft, sei dieser Sommer eben ein ganz besonderer gewesen.

Reibungsloser Ablauf

Viele Badegäste bedeuten aber auch viel Arbeit. Gut, dass Andreas Willuweit sich auf sein eingespieltes Team verlassen kann. „Wenn man einmal im Rhythmus ist und alle mitziehen, dann macht die Arbeit einfach total viel Spaß“, sagte er. Insgesamt 33 Mitarbeiter haben in diesem Jahr bei der Aufsicht, der Reinigung oder an der Kasse für einen reibungslosen Ablauf gesorgt. Viele Ehrenamtliche waren auch bei den zahlreichen Sonderveranstaltungen mit im Boot: Neben einem Flohmarkt und dem „Erlbathlon“ wurde dieses Jahr auch wieder das beliebte Nachtschwimmen bei Mondschein veranstaltet. Allein an diesem 27. Juli passierten mehr als 6000 Personen die Freibad-Kasse.

Doch auch wenn die Türen des Erlbades nun mehrere Monate lang für die Öffentlichkeit geschlossen bleiben, ist hinter den Kulissen noch einiges zu tun, um das Bad „einzuwintern“, wie es der Fachmann nennt. Und danach freut sich der Schwimmmeister auf seinen wohlverdienten Urlaub.

Anzeige
Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6050313?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F127%2F
Gutachten birgt Sprengstoff in sich
Fischsterben im Aasee: Gutachten birgt Sprengstoff in sich
Nachrichten-Ticker