Vorbereitung auf die Firmung
Fragen des Lebens und Glaubens

Walstedde -

Ein Wochenende haben 25 Jugendliche gemeinsam mit ihren Katecheten im Pfarrheim verbracht, um sich bei Spielen, Andachten und Gesprächen auf die Firmung vorzubereiten.

Sonntag, 16.09.2018, 21:00 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 16.09.2018, 21:00 Uhr
Von vier Katecheten werden die jugendlichen Firmanden begleitet. Nun trafen sich alle für ein Vorbereitungswochenende im Walstedder Pfarrheim.
Von vier Katecheten werden die jugendlichen Firmanden begleitet. Nun trafen sich alle für ein Vorbereitungswochenende im Walstedder Pfarrheim. Foto: Simon Beckmann

„Wie stehe ich zu Gott?“, „Wo sehe ich mich selbst in fünf Jahren?“, oder „Was bedeutet es für mich, als Christ ein freies Lebens zu führen?“: Diesen und vielen weiteren Fragen des Lebens und des Glaubens sind am Wochenende 25 Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren im Pfarrheim im Zuge der Vorbereitung auf die Firmung nachgegangen.

Dazu hatten die vier Katecheten – Pastoralreferentin Barbara Kuhlmann, die neue pastorale Mitarbeiterin Nicole Schramm sowie Hanna Feldmann und Frederik Huhmann – für die neun Jungen und 16 Mädchen drei abwechslungsreiche Tage vorbereitet. Neben Kurzfilmen, Spielen, Meditationen, Gebeten, Gesprächen und gemeinsamen Mahlzeiten spielten auch Andachten und ein Gottesdienst, die das Wochenende umrahmten, zentrale Rollen.

Während am Freitag vor allem das gegenseitige Kennenlernen und das Abbilden des bisherigen Lebens- und Glaubensweges im Mittelpunkt standen, beschäftigte am Samstag die Frage „Was habe ich in meinem Leben noch vor?“ die Firmanden. „Die Jugendlichen sollten sich zum Beispiel überlegen, welche Lebenswünsche sie sich in den nächsten fünf Jahren erfüllen wollen und was sie dafür benötigen“, erklärte Kuhlmann. Ebenso sollten die Mädchen und Jungen darüber nachdenken, was sie an der Erfüllung ihrer Ziele hindern könnte und ob die Wünsche überhaupt realistisch seien.

Welche Werte sind wichtig?

Ein anderes Thema am Samstag waren „Werte“. Hierbei sollten die Firmanden für sich selbst herausfinden, welche Werte sie für ihr Leben als wichtig erachten. Zudem sollten die Mädchen und Jungen der Frage nachgehen, für welche Werte sich Jesus entschieden hätte. „So stellen wir auch eine Überleitung zum Sonntag her“, bemerkte das Katechetenteam. Denn am letzten Tag bildete Jesus Christus das zentrale Thema. „Welche Musik würde Jesus heute hören, und auf welche Partys würde er gehen? Darüber sollten sich die Jugendlichen Gedanken machen“, erläuterte Schramm. Der Lebensweg von Jesus Christus wurde aber ebenfalls in den Blick genommen. Zum Schluss sollten sich die Firmanden dann mit der Frage beschäftigen, wo Gott heutzutage erfahrbar sei.

„Es ist interessant zu beobachten, wie unterschiedlich die Jugendlichen das Wochenende wahrnehmen. Einige sind sehr intensiv dabei, andere brauchen dagegen eine eher humorvolle Atmosphäre“, so Kuhlmann. So oder so nehme jeder etwas für sich aus den drei Tagen mit. „Das ist genau das, was wir erreichen wollen“, zeigten sich die vier Katecheten zufrieden.

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