22 Schulen stellen sich vor
Gymnasium oder Berufskolleg?

Drensteinfurt -

Langsam aber sicher wird es für die Neunt- und Zehntklässler der Teamschule ernst: Schon bald werden sie sich entscheiden müssen, wie es nach dem Abschluss weitergeht. Um Tipps zu geben, stellten am Montag 22 weiterführende Schulen ihre Angebote vor.

Dienstag, 02.10.2018, 23:59 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 02.10.2018, 23:59 Uhr
Projektkoordinatorin Uda Persch-Büttner (re.) freute sich über die große Resonanz. Nicht weniger als 22 weiterführende Schulen präsentierten am Montagnachmittag ihre unterschiedlichen Bildungsangebote.
Projektkoordinatorin Uda Persch-Büttner (re.) freute sich über die große Resonanz. Nicht weniger als 22 weiterführende Schulen präsentierten am Montagnachmittag ihre unterschiedlichen Bildungsangebote. Foto: Dietmar Jeschke

Selbst einmal Lehrer werden? Oder doch lieber Jura oder Medizin studieren? Nein, irgendetwas mit Technik muss es sein – vielleicht aber auch ein Job im Kaufmännischen: Für die Neunt- und Zehntklässler der Teamschule wird das lange Zeit ferne Thema „Berufswahl“ langsam aber sicher akut.

Auch dann, wenn sie – wie zuletzt gut der halbe Jahrgang – in ein oder zwei Jahren die Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe schaffen werden. Denn selbst damit ist heutzutage eine frühe schulische Richtungsentscheidung oft maßgeblich für die weiteren Möglichkeiten im gewünschten Berufsfeld. Und fast so vielfältig wie Letzteres sind die Alternativen, sich mit einer schulischen Schwerpunktbildung ab der Klasse elf auf das selbstständige Leben vorzubereiten.

Dafür, die Schüler auf die Jobwahl vorzubereiten, ist in der Teamschule maßgeblich Uda Persch-Büttner als Projektkoordinatorin verantwortlich. Und sie durfte sich freuen, am Montagnachmittag nicht weniger als 22 Abordnungen von Gymnasien, Gesamtschulen und Berufskollegs aus der Region mit ihren Info-Ständen zum „Schulforum“ in der großen Aula an der Sendenhorster Straße begrüßen zu dürfen. Im Gepäck hatten die Gäste – die Bandbreite reichte vom Paul-Spiegel-Berufskolleg in Warendorf über die Münsteraner Gymnasien und die Europaschule in Ahlen bis hin zum Freiherr-vom-Stein-Berufskolleg aus Werne – vielfältige Information über Anforderungsprofile, Bildungsschwerpunkte und Berufsaussichten.

Die Neunt- und Zehntklässler, für die die Teilnahme im Übrigen verpflichtend war, hatten mit ihren Eltern reichlich Gelegenheit, die Ansprechpartner mit Fragen zu löchern. Gestaffelt nach Jahrgängen versteht sich – ansonsten wäre es mit rund 200 Schülern auf einem Schlag ein wenig eng im Schulforum geworden.

Mindestens fünf, nach Möglichkeit bereits während der Vorbereitung im Unterricht ausgewählte Ansprechpartner, hatten die angehenden Teamschulabsolventen mittels Laufzettel „abzuarbeiten“. Was sie am Ende aus den Gesprächen mitgenommen haben, das wird Uda Persch-Büttner mit den Klassen gleichfalls im Unterricht analysieren.

Über die Teilnehmerresonanz seitens der weiterführenden Schulen zeigten sich die Vertreter der Teamschule, die die Veranstaltung nun bereits zum dritten Mal organisiert hatten, übrigens hoch erfreut. „Unsere Schüler sind eben sehr beliebt“, erklärte Lehrer Heiko Schwarz.

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