Handelsbetrieb will Ladenlokal testen
Probenutzung bis Jahresende

Drensteinfurt -

Seit langem steht es leer. Nun soll es – zumindest vorrübergehend – wieder genutzt werden. Die Stadt hat einen Bekleidungshandel gefunden, der das Ladenlokal an der Wagenfeldstraße 63 für drei Monate testen möchte.

Mittwoch, 10.10.2018, 02:00 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 09.10.2018, 23:54 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 10.10.2018, 02:00 Uhr
Das Ladenlokal an der Wagenfeldstraße 63 steht seit längerem leer. Nun will ein Handelsbetrieb es zur „Markterprobung“ nutzen.
Das Ladenlokal an der Wagenfeldstraße 63 steht seit längerem leer. Nun will ein Handelsbetrieb es zur „Markterprobung“ nutzen. Foto: Dietmar Jeschke

Es hatte zuletzt etwas vom berühmten „Sauerbier“: Monatelang angepriesen und vielfach beworben, wollte es dennoch niemand haben. Bis jetzt. Denn wie Bürgermeister Carsten Grawunder bereits am Wochenende in den sozialen Medien und am Montagabend auch ganz formell in der Sitzung des Rates mitteilte, gibt es für das leerstehende Ladenlokal an der Wagenfeldstraße 63 mittlerweile einen – zumindest zeitweisen – Nutzer.

Ein Inhaber geführtes Modehandelsunternehmen aus Nordkirchen will die Geschäftsräume demnach zwecks „Markterprobung“ nutzen. Rechtzeitig zum „Moonlight Shopping“ am 26. Oktober soll der Sonderverkauf von Damen- und Herrenmode beginnen. Laufen soll die Testphase bis Ende des Jahres.

Wie berichtet, hatte der Rat vor ziemlich genau einem Jahr beschlossen, das bis dahin schon geraume Zeit leerstehende Ladenlokal zunächst für ein Jahr anzumieten. Mit dem Ziel, eine weitere Umwandlung von Geschäftsräumen in Wohnungen im zentralen Innenstadtbereich zu verhindern. In der Folge hatten sich Wirtschaftsförderin Ute Homann und Riccardo Magistro vom Citymanagement in der gesamten Region auf die Suche nach potenziellen Nutzern gemacht und dabei Dutzende „Klinken geputzt“ – lange vergeblich. Dank der „intensiven Bemühungen“, so der Bürgermeister, sei es nun aber doch noch gelungen, einen Interessenten zu finden, der dazu ziemlich genau in das städtische „Suchraster“ passt.

Was die weitere Aufwertung der Innenstadt mit Mitteln aus dem sogenannten „Verfügungsfonds“ betrifft, so gab die Verwaltung bekannt, dass die Drensteinfurterin Luise Richard die Nachfolge von Professor Thomas Rempen im „Fondsbeirat“ antritt. Mit Mitteln aus dem Fonds sollen private Maßnahmen, die einen positiven Einfluss auf das Stadtbild haben, gefördert werden. Bereits beschlossen hat der „Fondsbeirat“ die Mitfinanzierung des Doppel-Stadt-Modells, das der Heimatverein anlässlich seines Jubiläums aufstellen möchte, sowie die Anschaffung der an mehreren Stellen zu sehenden bunten Tisch- und Stuhlkombinationen sowie einheitlicher Pflanzkübel.

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