Grundschule ist nun „Phänomexx“-Partner
Planeten und Geschwindigkeit

Rinkerode -

Die Katholische Grundschule ist nun Kooperationspartner des Schülerlabor „Phänomexx“ in Ahlen. In dieser Woche unterzeichneten Schulleiterin Jutta Nienhaus und Reinhardt Böhm, Vorsitzender des Trägervereins, die entsprechende Bildungsvereinbarung.

Freitag, 09.11.2018, 14:06 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 02.11.2018, 23:58 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 09.11.2018, 14:06 Uhr
Schulleiterin Jutta Nienhaus (re.), Reinhardt Böhm, Vorsitzender des Vereins „Phänomexx“ sowie Lehrerin Julia Brüggemann, die Fachkonferenzvorsitzende für den Sachunterricht an der Grundschule, freuen sich über die Kooperation.
Schulleiterin Jutta Nienhaus (re.), Reinhardt Böhm, Vorsitzender des Vereins „Phänomexx“ sowie Lehrerin Julia Brüggemann, die Fachkonferenzvorsitzende für den Sachunterricht an der Grundschule, freuen sich über die Kooperation. Foto: -bim-

Als 35. Schule im Kreis Warendorf ist die Katholische Grundschule Rinkerode nun eine Kooperation mit dem Schülerlabor „Phänomexx“ in Ahlen eingegangen. In dieser Woche unterzeichneten Schulleiterin Jutta Nienhaus und Reinhardt Böhm, Vorsitzender des Trägervereins, die Bildungsvereinbarung.

Damit sind nun alle drei Drensteinfurter Grundschulen sowie die Teamschule Nutzer dieses außerschulischen Lernortes für die naturwissenschaftlichen Fächer. Das auf dem Gelände der Ahlener Zeche „Westfalen“ angesiedelte Schülerlabor ist Teil des dortigen Nachnutzungsprojektes und besteht seit dem Jahr 2006. Zudem ist es in das bundesweite Projekt „Haus der kleinen Forscher“ eingebunden. Rund 28 000 Schüler waren schon dort.

Böhm, der selbst 40 Jahre im Schuldienst tätig und lange Zeit Leiter einer Grundschule war, erläuterte das Konzept. Das Labor ist für Schüler der vierten bis sechsten Klassen gedacht. Vor Ort sind 30 Stationen zum eigenständigen Erforschen aufgebaut. Das aktuelle Thema lautet „Superkräfte – im Universum, auf der Erde und im Menschen“. Die Kinder beschäftigen sich dabei mit den Planeten, mit Schwerkraft und mit Geschwindigkeit. Auch geht es um das Hebelgesetz, die Auftriebskraft, Maßeinheiten und um den Blutkreislauf.

Die Rinkeroder Lehrer hatten sich vor Ort ein Bild gemacht. „Es ist ansprechend für die Schüler. Wir Lehrer waren begeistert“, berichtete Julia Brüggemann, die Fachkonferenzvorsitzende für den Sachunterricht ist. Daher wurde in der Schulkonferenz einstimmig beschlossen, regelmäßige Besuche des „Phänomexx“ ins Schulprogramm aufzunehmen.

Auch Schulleiterin Nienhaus war angetan und erläuterte die Entscheidung: „Es ist originäres, selbst gesteuertes Lernen, denn die Neugier wird angekurbelt.“ An den Stationen könnten sich die Schüler dem Ausprobieren und Experimentieren kaum verwehren. Es solle bei ihnen eine Fragehaltung entstehen: „Warum ist das denn eigentlich so?“ Sie sollten lernen, zu hinterfragen und zu ergründen. Darüber hinaus ginge es auch um Sozialkompetenzen, fügte Nienhaus hinzu. „Wie gehe ich mit Frust um, etwa wenn ein Experiment nicht sofort funktioniert?“

Nun werden die beiden vierten Klassen am 9. sowie 12. November nach Ahlen fahren. Zusammen mit der wichtigen Vor- und Nachbereitung werden sich die Kinder so mindestens drei Wochen lang im Sachunterricht mit den „Superkräften“ beschäftigen. Die Lehrer wählen vorab 15 bis 20 Stationen aus, an denen ihre Schüler in Zweier-Teams aktiv werden. Den Bustransfer ab Rinkerode organisiert der „Phänomexx“-Trägerverein, der sich über die Sparkasse Münsterland Ost als Sponsor freut. So müssen die Schüler lediglich eine kleine Gebühr für ihr „Forscherbuch“ entrichten.

 

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