„DiWerse Voci“ singt
Konzert bei Kerzenschein

Drensteinfurt -

Zum nunmehr dritten Mal lädt das Vokal-Ensemble „DiWerse Voci“ zu einem Konzert in die St.-Regina-Kirche ein. Auch Orgelmusik, dargeboten von Kantorin Miriam Kaduk, wird am 16. November zu hören sein.

Freitag, 09.11.2018, 14:06 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 09.11.2018, 08:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 09.11.2018, 14:06 Uhr
Das Vokal-Ensemble „DiWerse Voci“ und Kantorin Miriam Kaduk laden am 16. November zu einer besinnlich-musikalischen Stunde ein.
Das Vokal-Ensemble „DiWerse Voci“ und Kantorin Miriam Kaduk laden am 16. November zu einer besinnlich-musikalischen Stunde ein. Foto: -sre-

Ein Lichtpunkt im dunklen Monat November erwartet die Besucher in diesem Jahr bereits zum dritten Mal mit dem Konzert bei Kerzenschein in der St.-Regina-Kirche. Am Freitag, 16. November, um 19.30 Uhr laden das Vokal-Ensemble „DiWerse Voci“ und Kantorin Miriam Kaduk zu einer besinnlichen Stunde ein. Auf dem Programm stehen Chorwerke aus fünf Jahrhunderten. Dazwischen spielt Miriam Kaduk Orgelwerke von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn-Bartholdy und Théodore Dubois.

Bereits seit einigen Wochen bereiten sich die Sänger auf den musikalischen Auftritt vor. Zu hören sein werden ein Choral von Johann Sebastian Bach und das bekannte Chorwerk von Edvard Grieg, „Ave Maris Stella“. Es gilt als wichtigstes Werk skandinavischer Chormusik und berührt mit seiner schlichten Empfindsamkeit, seiner ausdrucksvollen Melodik und Harmonie.

Thomas Tallis lebte im 16. Jahrhundert in England, er komponierte das Antiphon „O sacrum convivium“ – übersetzt „O, heiliges Gastmahl“ – über das Geheimnis der Eucharistie. Der Text des anspruchsvollen fünfstimmigen Werkes geht auf den heiligen Thomas von Aquin zurück.

Schlicht, aber eindrücklich

Viele Jahrzehnte war der französische Organist und Komponist Maurice Duruflé an der Pariser Kirche St.-Étienne-du-Mont tätig. 1977 entstand der schlichte, aber eindrückliche Satz „Notre Père“ als sein letztes Werk. Ebenfalls von Duruflé singt der Chor die Motette „Ubi caritas“, die zur Gottes- und Nächstenliebe aufruft.

Felix Mendelssohn-Bartholdy gilt als einer der bedeutendsten Musiker der Romantik. Von ihm stammt die achtstimmige A-cappella-Motette nach Psalm 91: „Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir“. Kraft, Hoffnung und Innigkeit lassen sich in dem großartigen Werk finden, das Mendelssohn 1844 für den Berliner Domchor als eigenständiges Werk komponierte und das später Einzug in „Elias“ fand. Nicht weniger gewaltig istseine ebenfalls für den achtstimmigen Chor komponierte Motette nach Psalm 43: „Richte mich Gott“. Ein Werk, das im tiefsten Innern berührt.

Den Abschluss der Chorlieder bildet das „Abendlied“ von Josef Rheinberger. Es entstammt den „Drei geistlichen Gesängen“ op. 69,3. Josef Rheinberger schrieb die erste Fassung seines kurzen Chorwerkes, das als sein populärstes überhaupt gilt, als 15-Jähriger am 9. März 1855. Mit Worten ist das sechsstimmige Lied schwer zu beschreiben, seine Kraft entfaltet sich beim Hören.

Die Augen schließen

Zur Eröffnung und zwischen den einzelnen Liedern laden die Klänge des Orgelspiels von Miriam Kaduk dazu ein, die Augen zu schließen und sich ganz der Musik hinzugeben. Mit Bachs Fantasie und Fuge c-moll wird ein Spätwerk zu hören sein. Die Form ist, was die Komposition betrifft, vollkommen. Von der Tonsprache ist die Musik von expressivem, schmerzlich-leidenschaftlichem Charakter. Mendelssohns Opus 37 in G-Dur beginnt mit einem einfühlsam schwingenden Präludium, das in eine pathetische Fuge mündet. Ein typisches Klangbeispiel für die deutsche Romantik.

Die Organistin der Kirchengemeinde beendet ihr Spiel mit einem Werk von Théodore Dubois. Seine Musik ist geprägt von französisch-impressionistischen Klängen. Seine Toccata in G-Dur ist sein bekanntestes Orgelwerk und zählt heutzutage bei den Organisten zu den meistgespielten Werken.

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