Haushalt 2019
Es wird kräftig investiert

Drensteinfurt -

2019 soll es mit dem geplanten Baugebiet „Mondscheinweg“ endlich etwas werden. Das spiegelt sich auch im Entwurf des Haushaltsplanes wieder. Darin nämlich hat die Verwaltung die stattliche Summe von 3,2 Millionen Euro für Erwerb, Vermessung, Erschließung und Vermarktung des Areals eingeplant.

Donnerstag, 15.11.2018, 00:00 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 14.11.2018, 23:55 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 15.11.2018, 00:00 Uhr
Nach Jahren des Stillstands soll es mit dem Siedlungsbau im kommenden Jahr wieder voran gehen. Für die Erschließung und Vermarktung des Areal am Mondscheinweg sieht der Haushaltsplan Mittel in Höhe von 3,2 Millionen Euro vor.
Nach Jahren des Stillstands soll es mit dem Siedlungsbau im kommenden Jahr wieder voran gehen. Für die Erschließung und Vermarktung des Areal am Mondscheinweg sieht der Haushaltsplan Mittel in Höhe von 3,2 Millionen Euro vor. Foto: Pier/Jeschke

Jahrelang wurde hinter verschlossenen Türen verhandelt, beraten und diskutiert. 2019 soll es nun mit dem in der Vergangenheit immer mal wieder ins Gespräch gebrachten Baugebiet „Mondscheinweg“ endlich etwas werden. Das spiegelt sich auch im Entwurf des Haushaltsplanes wider, den die Politik ab Ende November beraten wird. Darin nämlich hat die Verwaltung die stattliche Summe von 3,2 Millionen Euro für den Erwerb, die Vermessung, die Vermarktung und für die Haus- und Kanalanschlüsse des Areals eingeplant. Geld, das mit Blick auf das kommunale Bodenmanagement – die Stadt kauft, erschließt und verkauft das Bauland mit Gewinn – und die lange Warteliste an Bauinteressenten allerdings zügig wieder „eingespielt“ sein dürfte.

Kräftig investiert soll aber auch an anderen Stellen werden. So sieht der Finanzplan weitere 302 000 Euro für die Erschließung und Vermarktung im Walstedder Baugebiet „Kerkpatt“ und noch einmal 819 000 Euro für die Erweiterung des Gewerbegebiets „Viehfeld“ vor.

In Rinkerode steht zudem in nicht allzuferner Zukunft der Neubau der Feuerwache auf dem Programm. Falls es sich ergibt, will die Verwaltung zunächst ein passendes Grundstück erwerben, weshalb sie vorsorglich bereits 100 000 Euro in den Haushalt eingestellt hat.

Um die Unterbringung von Flüchtlingen weiter zu gewährleisten, sollen zudem zwei bis drei weitere Häuser erworben werden. Geschätzter Kostenpunkt: rund 400 000 Euro. Und schließlich soll es auch 2019 mit dem Bau der Bürgerradwege an den Landesstraßen 671 – vorgesehen sind 48 000 Euro für den Grunderwerb – und 585 weitergehen.

Wie berichtet, sollen im kommenden Jahr außerdem die Räume für die Offene Ganztagsbetreuung an der Kardinal-von-Galen-Grundschule durch einen Anbau im Bereich der jetzigen Fahrradabstellanlage erweitert werden. Im Haushalt ist dafür eine Summe von 1,05 Millionen Euro eingeplant. Und für den sich, bedingt durch den notwendig gewordenen Architektenwettbewerb, weiterhin hinziehenden Teilneubau der Stadtverwaltung sind schon einmal Planungskosten in Höhe von 250 000 Euro vorgesehen. Geplant werden soll außerdem die Erweiterung der Rinkeroder Grundschule. Der Haushaltsansatz hierfür liegt bei 265 000 Euro.

Stolze 1,75 Millionen Euro sieht der Haushaltsentwurf außerdem für den „Erwerb von beweglichem Anlagevermögen“ vor. Der mit einer Summe von 509 000 weitaus größte Teil davon entfällt auf Brandschutzmaßnahmen. 226 000 werden im Zuge des Umbaus der Lambertusschule in deren Ausstattung investiert. Der Bauhof plant Ausgaben von 236 000 Euro. Und für die Inanspruchnahme von IT-Dienstleistungen wird die Stadt etwa 279 000 Euro zahlen müssen.

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