Drensteinfurter Spieletage
„Skybridge“ und „Emojito“

Drensteinfurt -

Im Kulturbahnhof herrschte am Wochenende Hochbetrieb. Allein am Samstag waren gut 200 Gäste der Einladung zur Aktion „Playstation“ gefolgt.

Sonntag, 02.12.2018, 22:51 Uhr aktualisiert: 07.12.2018, 15:48 Uhr
Hochbetrieb herrschte am Wochenende bei der 15. Auflage der „Drensteinfurter Spieletage“ im Kulturbahnhof. Um den reibungslos Ablauf kümmerte sich ein insgesamt 55-köpfiges Team.
Hochbetrieb herrschte am Wochenende bei der 15. Auflage der „Drensteinfurter Spieletage“ im Kulturbahnhof. Um den reibungslos Ablauf kümmerte sich ein insgesamt 55-köpfiges Team. Foto: -sibe-

Einmal im Jahr verwandelt sich der Kulturbahnhof in die wohl größte Spielemesse im Kreis Warendorf. Denn bei der „Playstation“ wird über drei Etagen gewürfelt, geknobelt, gepuzzelt und vor allem eins: Spaß gehabt. Wenig verwunderlich also, dass die seit der Premiere im Jahr 2004 beliebte Aktion am Wochenende während ihrer 15. Auflage wieder viele Familien und spielebegeisterte Besucher anzog, die die unzähligen Brett-, Karten-, Würfel-, Bau- und Puzzlespiele unbedingt ausprobieren wollten.

Ein besonderes Highlight war dabei am Samstag der „Live-Escape-Room“, in dem die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen sich an „Exit – Der versunkene Schatz“, das „Kennerspiel“ des Jahres 2017, versuchen durften. In mehreren Gruppen machten sich immer wieder mutige Abenteurer auf die Suche nach dem versunkenen Schatz der „Santa Maria“ und mussten dabei das eine oder andere knifflige Rätsel lösen.

Im Themenraum der „Versunkenen Reiche“ galt es dann unter anderem, den „Schatz der Inka“ zu finden oder „Gold am Orinoko“ zu entdecken. Strategen kamen derweil bei Spielen wie „Im Reich der Jadegöttin“ oder „Tzolk´in – der Maya-Kalender“ voll auf ihre Kosten.

Auch die jüngsten Besucher machten sich in diesem Jahr im Raum der „Bunten Tüte“ auf die Jagd nach Schätzen, und so wartete nach dem Ausprobieren von „Funkelschatz“, dem Kinderspiel des Jahres 2018, „Magic Maze Kids“, der Messeneuheit „Die Legende der Irrlichter“ oder „Dino World“ eine süße Belohnung auf die Mädchen und Jungen. Bunt wurde es wie immer im Familienraum unter dem Titel „Tutti frutti“, wo ebenfalls wieder zahlreiche Spiele darauf warteten, ausgiebig getestet zu werden. Natürlich durften mit „Santorini“ oder „Caverna – Höhle gegen Höhle“ auch Spiele für zwei nicht fehlen.

Ein Besuchermagnet war ebenso „Azul“, das Spiel des Jahres 2018, das auch mit dem Deutschen Spielepreis ausgezeichnet wurde. Die beiden Top-Spiele „Escape – Der Fluch des Tempels“ und „Emojito“ kamen bei den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ebenfalls gut an.

Am Sonntag wurde es im Themenraum „Haunted!“ dann schauriger. So mussten die Besucher bei „Die Legende des Wendigo“ einen Übeltäter entlarven, um nachts wieder in Ruhe schlafen zu können, oder bei „Risiko – The Walking Dead“ ihr strategisches Können unter Beweis stellen. Über den „Tokyo Highway“, den „Panic Tower!“ oder die „Skybridge“ ging es im anderen Themenraum „Hoch hinaus!“. „Zappenduster“ wurde es derweil beim Dunkelspiel. Spannung pur bot das Gedankenexperiment „The Mind“, bei dem sich die Mitspieler „telepathisch“ so aufeinander abstimmen mussten, dass sie die gestellte Aufgabe gemeinsam bewältigen konnten. Die passende Beleuchtung und detailreiche Ausstattung, um die sich Erklärer Pasquale Fuchs gekümmert hatte, machten „The Mind“ ebenfalls zu einem wahren Highlight.

Wer bei der ganzen Spielerei eine Stärkung benötigte, war in der Cafeteria des Kulturbahnhofs gut aufgehoben. Insgesamt sorgte ein rund 55-köpfiges Team um Stadtjugendpfleger Rüdiger Pieck für den reibungslosen Ablauf der 15. Drensteinfurter Spieletage. „Heute waren knapp 200 Besucher da – das ist mehr als in den letzten Jahren samstags“, zog Pieck nach dem ersten Tag ein Fazit. Traditionell sei am Sonntag aber immer etwas mehr los. Ein besonderes Lob hatte der Stadtjugendpfleger aber noch für den Spieleabend im Rahmen der „Teamer-Party“ im Gepäck: „Das war ein absoluter Stimmungshöhepunkt. Einfach ein richtiger Kracher.“

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