Rinkeroder Weihnachtsmarkt
„Tausend tolle Plätzchen“

Rinkerode -

Trotz des regnerischen Wetters war auch der zweite Tage des Rinkeroder Weihnachtsmarkt ein voller Erfolg. Mit der Resonanz zeigten sich Standbetreiber und Organisatoren zufrieden.

Montag, 03.12.2018, 23:55 Uhr aktualisiert: 07.12.2018, 15:48 Uhr
Während der Heimatverein im Backhaus den Steinofen angeheizt hatte, verkauften die Landfrauen deftige westfälische Wurstwaren. Und zu gewinnen gab es bei der Tombola auch noch etwas.
Während der Heimatverein im Backhaus den Steinofen angeheizt hatte, verkauften die Landfrauen deftige westfälische Wurstwaren. Und zu gewinnen gab es bei der Tombola auch noch etwas. Foto: Birte Moritz

Auch am zweiten Weihnachtsmarkttag im Pankratiusdorf wurde den Besuchern viel geboten. Das Kolping-Blasorchester begleitete sie nach der Messe mit adventlichen Klängen zum Pfarrzentrum hinüber und spielte noch einige Stücke auf der Bühne. Auch einige Jungmusiker des Vororchesters waren mit dabei.

Und ein paar zusätzliche Buden waren geöffnet. So hatte der Heimatverein den Steinofen im Backhaus angeworfen und bot Bauernstuten an. Maria Schratz vom Stewwerter Bienenmuseum hatte gesunde Honigprodukte für die kalte Jahreszeit im Angebot. Und die Landfrauen verkauften wieder traditionell westfälische Wurstwaren. Im letzten Jahr war ihr Stand von vielen vermisst worden. Der Hegering hatte den Grill angeworfen und bot Wurst von Reh und Wildschwein an. Bei Künstler Ben Uhlenbrock konnte man sich porträtieren lassen. Und einen kombinierten Info- und Verkaufsstand gab es sowohl von zwei jungen Engagierten der Uganda-Hilfe „St. Mauritz“ wie auch vom „Kleinen Hof“ aus Walstedde, der sich für die Erhaltung alter Haustierrassen einsetzt.

Auch konnten sich die Besucher weiterhin mit Tombola-Losen versorgen. Und im Kaminzimmer wartete ein großer Basteltisch mit bunter Pappe sowie Kinderschminken auf die kleinen Weihnachtsmarktbesucher. Angeboten wurde dies von drei Jugendlichen des Kindercafé-Teams sowie von zwei jungen Sendenhorsterinnen.

Eine gemütliche Atmosphäre herrschte am frühen Nachmittag im Pfarrzentrum. Dort hatten Schützenkönigin Tabea Sandkühler und elf Helfer aus dem Hofstaat das große Kuchenbüfett eröffnet. Dazu bot Musiklehrer Thomas Fichtl mit Begleitung seiner Gitarren- sowie Ukulelegruppe ein offenes Singen an. Bei den Liedern unterstützt wurden die Cafégäste auch vom Kinderchor der Grundschule. Anschließend präsentierten die Jungen und Mädchen mit ihrer Chorleiterin Marion Farwick noch weitere Adventslieder und erhielten dafür viel Lob und Applaus. Mit dem humorvollen Lied „Tausend tolle Plätzchen“ gaben sie auch eine Kostprobe ihres Weihnachtsmusicals, das die Schüler am kommenden Sonntag aufführen werden. Später unterhielt Pianistin Olga Starovybornaya mit adventlichen Klavierklängen. Doch auch draußen gab es eine musikalische Darbietung von Seiten der Jagdhornbläser.

Dichtes Gedränge herrschte später, als der Nikolaus erschien. Zunächst sang er mit Groß und Klein einige Lieder, dann gab es für jedes Kind einen Schoko-Nikolaus. Anschließend hofften viele auf ihr Losglück, als die Tombola-Gewinne ausgegeben wurden.

Am Abend zeigten sich die Organisatoren bei einer ersten Bilanz sehr zufrieden. „Alles gut gelaufen“ hieß es. Und die Stimmung sei bestens gewesen. Sie freuten sich, dass auch der Samstag so gut angenommen wurde, als sich der Markt mit Einbruch der Dämmerung gut gefüllt hatte und später Besucher unterschiedlichen Alters gemeinsam das „reConnected“-Konzert hörten. Das Orga-Team dankte den Sponsoren und den vielen ehrenamtlichen Helfern, die vor allem beim aufwendigen Auf- und Abbau geholfen hatten. „Ohne sie wäre es nicht möglich“, hieß es. Dankbar waren sie auch der Kolpingsfamilie sowie der Avantgarde, die in der erstmals aufgestellten und gut besuchten „Schirmbar“ ehrenamtlich am Zapfhahn Dienst getan hatten. Aber auch für die Unterstützung aus der Bevölkerung, etwa in Form der Kuchenspenden, gab es Dank. „All das motiviert uns auf dem Weg, weiterzumachen“, blickte Organisator Theo Schemmelmann schon ein klein wenig ins nächste Jahr.

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