Kolpingsfamilie wählt neue Vorsitzende
Eine Frau übernimmt das Ruder

Rinkerode -

Erstmals in der Geschichte übernimmt eine Frau die Führung der Rinkeroder Kolpingsfamilie. In ihrer Generalversammlung am Dienstag wählten die Mitglieder Monika Dartmann zur Nachfolgerin von Udo Schratz, der das Amt nach zwölf Jahren in neue Hände legen wollte.

Mittwoch, 05.12.2018, 23:53 Uhr aktualisiert: 07.12.2018, 15:48 Uhr
Der zweite Vorsitzende Christoph Tenbohlen (li.) dankte gemeinsam mit Schriftführer Hans Weller und Geschäftsführer „Toppen“ Schlering (v. re.) dem langjährigen Vorsitzenden Udo Schratz (2. v. li.), der sein Amt an Monika Dartmann abgab.
Der zweite Vorsitzende Christoph Tenbohlen (li.) dankte gemeinsam mit Schriftführer Hans Weller und Geschäftsführer „Toppen“ Schlering (v. re.) dem langjährigen Vorsitzenden Udo Schratz (2. v. li.), der sein Amt an Monika Dartmann abgab. Foto: -bim-

Einen Wechsel im Vorstandsvorsitz gibt es in der Rinkeroder Kolpingsfamilie. Das ergaben die Wahlen im Rahmen der Generalversammlung am Dienstagabend im Pfarrzentrum. Zur neuen ersten Vorsitzenden wurde mit Monika Dartmann erstmals eine Frau einstimmig gewählt. Ihre dreijährige Amtszeit tritt sie als Nachfolgerin von Udo Schratz an, der nach zwölf Jahren Vorsitz und insgesamt etwa 26 Jahren im Vorstand nicht erneut kandidieren wollte. Es solle „frischer Wind“ in die Kolpingsfamilie gebracht werden, erklärte Schratz. Den Umstrukturierungsprozess begleite er jedoch gerne.

Die Wahlen ergaben außerdem, dass „Toppen“ Schlering Geschäftsführer und Christoph Tenbohlen zweiter Vorsitzender bleiben. Zum kommissarischen Schriftführer wurde Hans Weller bestimmt.

In seinem Jahresbericht blickte Udo Schratz auf „ein spannendes Jahr“ mit den runden Geburtstagen von Kolpingsfamilie und Kolping-Blasorchester zurück. Er erinnerte an „ein wunderbares Fest auf Haus Borg“, mit einem „fabelhaften Ambiente“. „Das Wetter vergessen wir mal“, fügte er hinzu. Auch die im jährlichen Programmkalender fest verankerten Veranstaltungen wie die Skifreizeit im Januar und der Besuch des plattdeutschen Theaters im März mit jeweils 50 Teilnehmern waren wieder ein voller Erfolg. Zudem brachten zwei Altkleidersammlungen ein gutes Ergebnis.

Auch der Familienkreis hatte sich im Jahresverlauf zu zahlreichen Aktivitäten getroffen. Das Kolping-Blasorchester besteht zurzeit aus 48 Musikern. Es war bei zahlreichen Anlässen musikalisch aktiv, und spielte sein Jubiläumskonzert auf Haus Borg, „das trotz Regens die rund 300 Gäste begeistert“ habe. Auch die Ucht am ersten Weihnachtstag wird das KBO wieder musikalisch gestalten.

Für das kommende Jahr zählt zu den vielen geplanten Veranstaltungen der Kolpingsfamilie eine Städtereise in die spanische Hauptstadt Madrid. Und im Frühsommer bietet Pfarrer Clemens Röer eine Besichtigung der Burg Vischering an. Auch ein Doppelkopfturnier soll es wieder geben.

Aktuell zähle die Kolpingsfamilie Rinkerode 245 Mitglieder, so Schratz. Die Mitgliederstruktur sei, vor allem wegen der Jungmusiker des KBO, recht zufriedenstellend. Geschäftsführer Schlering vermeldete eine positive Kassenlage.

Der Generalversammlung vorangegangen war der Kolping-Gedenktag. Bei der anfänglichen Meditation sprach Pfarrer em. Clemens Röer über die am 6. Januar stattfindende Sternsingeraktion, bei der diesmal das Land Peru im Fokus steht. Dann wurden acht Neumitglieder in die Kolpingsfamilie aufgenommen.

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