Erhöhung der Bahnsteige
„Unterstützung in Aussicht gestellt“

Drensteinfurt -

In das Thema „Bahnsteigerhöhung“ kommt scheinbar Bewegung. Nun fand ein Ortstermin mit Vertretern von Stadtverwaltung, Deutscher Bahn und Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Münsterland statt. Das Ergebnis: Die Bahn hat der Stadt „Unterstützung im weiteren Prozess in Aussicht gestellt“.

Freitag, 11.01.2019, 05:00 Uhr
Am Ortstermin nahmen Heinz Töns (CDU-Fraktion), Christoph Britten (Bauamt), Bürgermeister Carsten Grawunder, Reinhold Sendker (MdB), Michael Geukler (ZVM) und Werner Lübberink (DB) teil.
Am Ortstermin nahmen Heinz Töns (CDU-Fraktion), Christoph Britten (Bauamt), Bürgermeister Carsten Grawunder, Reinhold Sendker (MdB), Michael Geukler (ZVM) und Werner Lübberink (DB) teil. Foto: Stadt

Ein Ortstermin mit Vertretern von Deutscher Bahn ( DB) und Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Münsterland (ZVM) sowie die Beauftragung eines Planungsbüros: In das Thema „Bahnsteigerhöhung“ kommt scheinbar Bewegung.

Beim jüngsten Gespräch zwischen dem CDU-Bundestagsabgeordneten Reinhold Sendker und Bürgermeister Carsten Grawunder waren die Planungsverzögerungen zur Bahnsteigerhöhung in Drensteinfurt ein Hauptthema (WN berichteten). Sendker hatte daraufhin zugesagt, den Kontakt zur Deutschen Bahn herzustellen. Nun habe ein Termin mit dem Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn für Nordrhein-Westfalen, Werner Lübberink, sowie dem Geschäftsführer des ZVM, Michael Geuckler, am Bahnhof Drensteinfurt stattgefunden, teilt die Verwaltung in einer Presseerklärung mit.

Die Stadt wünscht den Abschluss einer Planungsvereinbarung mit der DB, die die Unterstützung der Arbeiten durch den Konzern zusichert. Dadurch solle die Zusammenarbeit erleichtert und verlässlicher werden. Zufrieden äußerte sich Bürgermeister Grawunder nach dem Gespräch: „Wir konnten Herrn Lübberink von der Notwendigkeit der erforderlichen Maßnahme überzeugen. Er hat der Stadt seine Unterstützung im weiteren Prozess in Aussicht gestellt.“

Erste Planungsleistungen

Um den Ausbau zu beschleunigen, hat die Verwaltung mit erheblicher finanzieller Unterstützung des zuständigen Zweckverbandes ein Ingenieurbüro aus Ostwestfalen mit den ersten Planungsleistungen für die Anhebung der Bahnsteige in Drensteinfurt, Mersch und Rinkerode beauftragt. „Das Ziel der Bahnsteiganhebung ist es, allen Menschen durch den höhengleichen Einstieg in die Züge die Nutzung der Bahn zu ermöglichen“, heißt es in der Mitteilung.

Die Stadt habe in den vergangenen Jahren einen erheblichen Anteil an einem gut funktionierenden ÖPNV geleistet. Seit 1999 wurden in sechs einzelnen Maßnahmen die Bahnhofsumfelder in Drensteinfurt, Rinkerode und Mersch zu funktionierenden Verknüpfungspunkten zwischen Bahn-, Bus-, Pkw- und Radverkehr umgebaut und Hunderte Pendler zusätzlich „auf die Schiene gebracht“. Als letztes Glied in der Kette fehle die Anhebung der Bahnsteige. „Auch hierfür werden wir uns weiterhin mit Nachdruck einsetzen“, so der Bürgermeister, der sich in dieser Sache auf die volle Unterstützung des Stadtrates berufen kann, heißt es abschließend.

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