Standortfrage ist wohl geklärt
Sport-Kita soll auf dem Bolzplatz entstehen

Walstedde -

Die Suche nach einem Standort für die neue Walstedder Kita hat wohl ein Ende. Wie die Verwaltung mitteilt, soll der Bau auf dem Bolzplatzgelände am Böcken errichtet werden.

Mittwoch, 06.02.2019, 14:00 Uhr
Unweit von Grundschule und Sportzentrum soll die neue Walstedder Kita gebaut werden. Die Verwaltung will das Projekt auf Teilen des bisherigen Bolzplatzes realisieren.
Unweit von Grundschule und Sportzentrum soll die neue Walstedder Kita gebaut werden. Die Verwaltung will das Projekt auf Teilen des bisherigen Bolzplatzes realisieren. Foto: Dietmar Jeschke

Nach der jüngsten Mammut-Sitzung des Sozialausschusses und ausgiebiger politischer Diskussionen steht so gut wie fest: Der Ameker Georgskindergarten wird in Kooperation mit der Walstedder Fortuna Träger der neuen Kindertagesstätte im Lambertusdorf werden. Starten wird die Einrichtung wie berichtet zunächst im Erdgeschoss des bislang als Flüchtlingsunterkunft genutzten Gebäudes an der Hoflinde, wo die Herrichtung der Räumlichkeiten schon in Kürze beginnen soll. Und dann? Mit dieser Frage hat sich die Verwaltung in den vergangenen Wochen intensiv beschäftigt. Am Montagabend präsentierte sie dann den Mitgliedern des Stadtentwicklungsausschusses ihren Standortvorschlag für den Neubau der künftigen Drei-Gruppen-Einrichtung.

„Nach Prüfung verschiedener Alternativen favorisiert die Verwaltung die Errichtung des Gebäudes auf dem nördlichen Bereich des heutigen Bolzplatzes an der Straße Böcken“, erklärte Bürgermeister Carsten Grawunder . Ein Vorteil: Da das entsprechende Grundstück nach Paragraf 34 des Baugesetzbuches zu bewerten ist – eine Bebauung innerhalb der Ortsteile ist zulässig, wenn sie sich in die Umgebung einfügt und die Erschließung gesichert ist – sei kein zusätzliches Baurecht durch ein aufwendiges Bauleitverfahren notwendig. „Auch lässt sich das Grundstück mit relativ geringem Aufwand an die öffentliche Kanalisation anschließen“, ergänzte Grawunder. „Genauere Planungen werden sich erst im Zuge der Zusammenarbeit mit dem planenden Architekturbüro ergeben.“

Aktuell bereite die Verwaltung in Zusammenarbeit mit einer Rechtsanwaltskanzlei die Ausschreibung der Architekten- und der weiteren Planungsleisten vor. Die unmittelbaren Anlieger seien über den aktuellen Stand bereits informiert worden, so der Rathaus-Chef abschließend.

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