Rinkeroder Weihnachtsmarkt
Der Samstag wird beibehalten

Rinkerode -

Erstmals hatte der Rinkeroder Weihnachtsmarkt im vergangenen Jahr an zwei Tagen stattgefunden. Das Konzept kam an – und deshalb wollen die Organisatoren dieses auch beibehalten. Die Planungen für die diesjährige Veranstaltung laufen bereits.

Donnerstag, 07.02.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 08.02.2019, 14:24 Uhr
Beim Nachtreffen am Dienstagabend blickten die Anwesenden auf den Weihnachtsmarkt 2018 zurück.
Beim Nachtreffen am Dienstagabend blickten die Anwesenden auf den Weihnachtsmarkt 2018 zurück. Foto: -bim-

Der erstmals zwei Tage dauernde Weihnachtsmarkt war ein voller Erfolg. Der zusätzliche Samstagabend wurde sehr gut angenommen. Da waren sich die 16 Teilnehmer des Nachtreffens in der Gaststätte „Vier Jahreszeiten“ einig.

„Es herrschte eine ganz hervorragende Stimmung am Samstagabend, harmonisch und fröhlich“, fasste eine Marktbeschickerin ihre Eindrücke zusammen. Ein anderer berichtete von Besuchern von weiter außerhalb, die erstaunt gewesen seien, dass in einem kleinen Ort wie Rinkerode solch ein Weihnachtsmarkt auf die Beine gestellt worden sei.

Die Band „reConnected“ hatte nicht nur die Besucher mit ihrer Musik begeistert, auch der Charity-Aspekt des Konzerts ging voll auf. Die Musiker hatten auf ihre Gage verzichtet und stattdessen Spenden für die „Aktion Lichtblicke“ gesammelt. Die „sehr beachtliche Summe“ von 2000 Euro kam zusammen. Beim Weihnachtskonzert der Band in Münster wurde sie übergeben.

Verregneter Sonntag

Hinsichtlich des Zuspruchs der Besucher am verregneten Sonntag gingen die Meinungen auseinander. Viele Standbetreiber waren mit ihrem Umsatz an dem Tag nicht zufrieden und deshalb froh, auch schon am Samstag ihre Waren angeboten zu haben. Einige Teilnehmer äußerten die Erfahrung, dass gar nicht alle Besucher bei ihrem Bummel über den Markt auch die Stände hinter dem Pfarrzentrum angeschaut hätten, also nicht rundgelaufen seien. Daraus entstand eine rege Diskussion darüber, ob die Hütten räumlich wie auch thematisch anders angeordnet werden sollten.

Das Ergebnis: Bei der diesjährigen Auflage sollen die Stände ausschließlich vor und neben dem Pfarrzentrum aufgestellt werden. Hinter dem „Schöppken“ beziehungsweise dem Agnesstift ist „Schluss“. Stattdessen sollen einige Buden entlang des Patts Richtung Kita ihren Platz finden. Zudem sollen einerseits die Handwerks- und Dekorations-Hütten und andererseits die verschiedenen Imbiss-Stände näher „zusammenrücken“.

Konkurrenz zum Konzert

Ob die Schirmbar erneut aufgestellt wird, ist noch nicht entschieden. Zwar war diese beheizte Mini-Kneipe, in der Schlagermusik gespielt wurde, sehr gut angenommen worden, doch wurde kritisiert, dass die Gäste dort recht abgekapselt vom weiteren Marktgeschehen waren. Besonders am Samstagabend habe die Schirmbar eine Konkurrenz zum Band-Konzert gebildet. Alternative könnte ein halboffenes Zelt sein.

Nach der erfolgreichen Premiere stand für die Organisatoren Thomas Beuckmann, Theo Schemmelmann, Kirsten Beuckmann und Markus Stehmann außer Frage, dass der Markt auch in diesem Jahr bereits am Samstag beginnen soll. Mit vielseitigen Angeboten an den Ständen, stimmungsvoller Beleuchtung – und erneut mit fetziger Live-Musik. Die Bühne soll diesmal auf der Parkfläche neben dem Backhaus aufgestellt werden. Voraussetzung für all dies sind allerdings die Genehmigungen von Kirchengemeinde und Stadt. Dass die Rinkeroder Bürger und Vereine wieder voll hinter dem Orga-Team stehen und aktiv mit anpacken werden, daran haben die vier Planer keinen Zweifel.

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