Entscheidung für Kita-Träger ist gefallen
„Ja“ zu „St. Georg und Fortuna“

Walstedde -

Die Entscheidung ist gefallen: Mit den Stimmen von CDU, SPD und FDP wurde der Kooperation von Ameker Elterninitiative und Walstedder Fortuna während der Ratssitzung am Montagabend die Trägerschaft der neuen Walstedder Kindertagesstätte übertragen.

Dienstag, 12.02.2019, 23:58 Uhr aktualisiert: 13.02.2019, 14:48 Uhr
Geht es nach der Verwaltung, dann soll hier, auf dem bisherigen Bolzplatz in Sichtweite der Lambertusschule, die neue Walstedder Kita entstehen. Offizieller Träger wird die Elterninitiative „St. Georg“, die die Einrichtung mit der Fortuna betreiben möchte.
Geht es nach der Verwaltung, dann soll hier, auf dem bisherigen Bolzplatz in Sichtweite der Lambertusschule, die neue Walstedder Kita entstehen. Offizieller Träger wird die Elterninitiative „St. Georg“, die die Einrichtung mit der Fortuna betreiben möchte. Foto: Dietmar Jeschke

Ein klares „Ja“ aus Reihen von CDU , SPD und FDP. Und ein ebenso deutliches „Nein“ von Seiten der Grünen: Mit großer Mehrheit folgten die Mitglieder des Rates am Montagabend dem Votum von Sozial- und Hauptausschuss und betrauten damit die Ameker Elterninitiative „St. Georg“ in Kooperation mit dem Sportverein „Fortuna Walstedde“ mit der Trägerschaft der neuen, mittlerfristig drei Gruppen umfassenden Kindertagesstätte im Lambertusdorf.

Man habe, so erläuterte es Bürgermeister Carsten Grawunder eingangs des wohl wichtigstens Tagesordnungspunktes der ersten Ratssitzung im Jahr 2019, zwischen „zwei sehr guten Optionen“ wählen dürfen. „Die AWO hat sich sehr gut dargestellt“, betonte Grawunder. Aber letztlich sei die Entscheidung in den beteiligten Fachausschüssen zugunsten eines „örtlichen Trägers mit hohem Engagement“ gefallen. Dem hatten die Mitglieder des Rates wie erwartet nicht mehr viel hinzuzufügen.

Wie berichtet, hatte die Walstedder Fortuna vor einigen Wochen überraschend ihren Hut in den Ring geworfen, als die Stadt ihre Suche nach einem Träger der dringend benötigten zweiten Walstedder Tagesstätte gestartet hatte. Da der Verein, der das Konzept einer „Sport-Kita“ anstrebt, aber bislang noch kein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe ist, bedurfte es eines entsprechenden Kooperationspartners. Den fanden die Fortunen letztlich in den Reihen der Ameker Elterninitiative. Nachdem sich in der Sitzung des Sozialausschusses drei der ursprünglich neun Bewerber vorgestellt hatten, fiel die Entscheidung für die Kooperation „St. Georg und Fortuna“, die das angestrebte Konzept nun gemeinsam umsetzen will. Der von den Grünen vorgebrachte Vorschlag, die Flexibilität und Kompetenz der breit aufgestellten Arbeiterwohlfahrt zu nutzen, um ein sportliches Kita-Konzept gemeinsam mit der Fortuna umzusetzen, kam nicht zum Zuge.

Viel Zeit bleibt den nun beauftragten Beteiligten nicht. Denn obwohl der geplante Neubau auf dem bisherigen Bolzplatz am Böcken sicherlich noch einige Zeit auf sich warten lassen wird, soll bereits im Sommer eine Übergangsgruppe im Erdgeschoss des bislang als Flüchtlingsunterkunft genutzten Hauses an der Hoflinde an den Start gehen.

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