Kreis legt Kriminalitätsstatistik vor
20 Prozent weniger Straftaten gezählt

Drensteinfurt -

Einen drastischen Rückgang der Straftaten verzeichnete der Kreis Warendorf im abgelaufenen Jahr für die Stadt Drensteinfurt. Die Zahl der Fälle sank um 20 Prozent auf 499 Delikte.

Donnerstag, 14.02.2019, 09:00 Uhr
Besser gut gesichert: Die Zahl der Fahrraddiebstähle blieb im Jahr 2018 fast unverändert. Insgesamt wurden im Stadtgebiet 97 „Drahtesel“ entwendet.
Besser gut gesichert: Die Zahl der Fahrraddiebstähle blieb im Jahr 2018 fast unverändert. Insgesamt wurden im Stadtgebiet 97 „Drahtesel“ entwendet. Foto: Dietmar Jeschke

Die Zahl der Straftaten im Stadtgebiet ist erneut deutlich zurückgegangen. Wie Landrat Dr. Olaf Gericke am Mittwoch bei der Vorstellung der Kriminalitätsstatistik der Kreispolizeibehörde mitteilte, sank die Zahl der Delikte von 622 im Jahr 2017 auf 499 im Jahr 2018 – ein Minus von rund 20 Prozent. Zum Vergleich: Im Jahr 2014 waren noch 694 Fälle und im Jahr 2015 sogar 787 Delikte gezählt worden. Gestiegen ist 2018 hingegen die Aufklärungsquote, und zwar von zuvor 40 auf 49,9 Prozent.

Das Gros der Straftaten bildeten nach wie vor die Diebstahlsdelikte, von denen in der Wersestadt in den vergangenen zwölf Monaten insgesamt 220 Fälle – 92 weniger als im Vorjahr – registriert wurden. Eines der beliebtestes Diebesgüter ist dabei nach wie vor das Fahrrad: 2018 wurden in Drensteinfurt, Rinkerode und Walstedde insgesamt 97 „Leezen“ entwendet. Im Vorjahr waren es mit 103 in etwa genauso viele.

Drastisch zurückgegangen ist die Zahl der Wohnungseinbrüche. Waren es 2016 noch 38 und 2017 sogar 41 Fälle, wurden 2018 lediglich 14 Wohnungseinbrüche gemeldet, von denen drei aufgeklärt wurden. Ähnlich rückläufig war die Zahl der Pkw-Aufbrüche, und zwar von 45 in 2017 auf 17 im Jahr 2018. Aufgeklärt wurden aber lediglich zwei Fälle.

Nahezu konstant blieb die Zahl der gemeldeten Körperverletzungen (49 Fälle), die fast vollständig aufgeklärt wurden. Die Zahl der „Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung“ sank von zwölf im Vorjahr auf drei im Jahr 2018. In einem Fall handelte es sich dabei um eine Vergewaltigung.

Dazu hatte es die Polizei in Drensteinfurt mit 65 Betrugsdelikten, zwei Raubüberfällen, 65 Sachbeschädigungen und 34 Rauschgiftdelikten zu tun.

Im gesamten Kreis ging die Zahl der Straftaten im abgelaufenen Jahr um 8,3 Prozent zurück. Insgesamt registrierte die Polizei 12 152 Delikte. Mehr als ein Viertel davon (26 Prozent) wurden allein in der Nachbarstadt Ahlen begangen. Es folgen Warendorf (16 Prozent) und Beckum (15 Prozent). Der Anteil der Stadt Drensteinfurt beträgt vier Prozent. Die Aufklärungsquote lag kreisweit bei 58 Prozent.

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