Versammlung der KFD St. Regina
606 Frauen starke Gemeinschaft

Drensteinfurt -

Ein Rückblick auf das vergangene Jahr, Spendenübergaben und viel Geselligkeit standen bei der Generalversammlung der KFD St. Regina auf der Tagesordnung. Verstärkt fühlen sich auch jüngere Frauen von den Angeboten der Gemeinschaft angesprochen.

Mittwoch, 13.03.2019, 08:00 Uhr aktualisiert: 13.03.2019, 17:00 Uhr
Eine Spende überreichte KFD-Teamsprecherin Ele Eidecker (re.) an Susanne Lettmann vom Förderverein Alte Küsterei.
Eine Spende überreichte KFD-Teamsprecherin Ele Eidecker (re.) an Susanne Lettmann vom Förderverein Alte Küsterei. Foto: -sre-

606 Mitglieder ist die KFD St. Regina stark, 25 Frauen sind der Gemeinschaft neu beigetreten. Diese Zahlen wurden am Montagabend bei der Generalversammlung, die unter das Motto „Talent suchen und fördern“ gestellt worden war, bekannt gegeben. Nach einem Wortgottesdienst zum Thema in der Pfarrkirche versammelten sich rund 50 Mitglieder sowie Gäste der Frauengemeinschaften aus Walstedde und Rinkerode im Alten Pfarrhaus.

Zunächst bestand bei Schnittchen die Gelegenheit zum gemütlichen Plaudern. Gewählt werden musste nur eine neue Kassenprüferin. Petra Jäger wurde zur Nachfolgerin von Ulrike Podien-Kersten bestimmt und wird in diesem Jahr gemeinsam mit Katharina Ehrenberg die Finanzen prüfen. Weitere Wahlen standen nicht auf der Tagesordnung.

500 Euro – das Geld der diesjährigen Kollekte aus den Frauenmessen – spendete die KFD an den Förderverein Alte Küsterei. Vereinsmitglied Susanne Lettmann berichtete, dass derzeit nach Lösungen gesucht werde, die Toiletten in die untere Etage zu verlegen, damit sie auch für ältere Gemeindemitglieder gut erreichbar seien.

Tafel-Eröffnung verschoben

Weitere 300 Euro kamen der neu gegründeten Drensteinfurter „Tafel“ zugute. Petra Holler-Kracht erklärte, dass sich die Eröffnung in den April verschieben werde, da der Kreis Warendorf den Brandschutz beanstandet hatte und die Genehmigung noch nicht vorliege. Alle Interessierten könnten sich jedoch schon einmal den 30. März im Terminkalender anstreichen. Dann findet von 14 bis 17 Uhr ein Tag der offenen Tür statt. Ein Elektroauto für den Transport der Lebensmittel ist allerdings schon in Sicht. „Wir haben ein chinesisches Modell bestellt“, erklärte Holler-Kracht. Sie hofft, dass das erschwingliche Auto mit hohem Wiedererkennungswert in spätestens acht Wochen geliefert werde.

In einem Rückblick erinnerte KFD-Sprecherin Ele Eidecker an die zahlreichen Veranstaltungen des vergangenen Jahres. So erfreuten sich die Sonntagsfrauen einer regen Teilnahme. Die neue Gruppe „Junge Frauen“ sei gut angelaufen und habe viele jüngere Mitglieder in die Gemeinschaft gebracht. Besonders erfolgreich sei die gut besuchte Fahrt nach Köln zur „Mädchensitzung“ gewesen, so Eidecker.

Mehr Gleichberechtigung

Sie kam auch auf die Aktionen „Stifte machen Mädchen stark“ und „Macht Licht an“ zu sprechen. Von den für letztere verteilten Postkarten seien bundesweit 30 000 von Frauen unterschrieben zurückgekommen. „Die Kirche soll sich dem Missbrauch stellen. Frauen fordern mehr Gleichberechtigung in der Kirche und Reformen. Sie werden laut und machen ihrem Unmut Luft“, betonte Eidecker.

Mit einer Foto-Präsentation von Birgit Pankok sowie einem Sketch von Angelika Elkendorf-Damm ging die Versammlung zu Ende.

► Die KFD teilt abschließend noch mit, dass die Veranstaltung „eat the world” am Samstag, 6. April, angeboten vom Stammtisch „Junge Frauen“, nicht stattfindet. Stattdessen organisiert dieser ein spannendes Stadtspiel: „Tod im Turm“. Abfahrt ist um 14 Uhr am Bahnhof Drensteinfurt, Start um 14.30 Uhr an der Lambertikirche in Münster – wo in einem der Käfige ein erschossener Mann liegt.

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