Werkstatt-Übernahme an der Kleiststraße
Mit neuem Namen geht‘s weiter

Drensteinfurt -

Das Drensteinfurter Autohaus Volkmar wird es in der bislang bekannten Form ab dem 1. April nicht mehr geben. Inhaberin Ute Volkmar schließt sich als Verkäuferin dem Autoforum Münster an. Der Werkstattbetrieb an der Kleiststraße geht allerdings weiter – unter neuer Leitung.

Mittwoch, 20.03.2019, 05:00 Uhr aktualisiert: 20.03.2019, 14:38 Uhr
Am Nahversorgungsstandort Kleiststraße wird sich ab dem 1. April etwas ändern. Das Autohaus Volkmar wird es in der bislang bekannten Form nicht mehr geben, Werkstattbetrieb und Autoverkauf werden unter anderen Namen weitergeführt.
Am „Nahversorgungsstandort Kleiststraße“ wird sich ab dem 1. April etwas ändern. Das Autohaus Volkmar wird es in der bislang bekannten Form nicht mehr geben. Werkstattbetrieb und Autoverkauf werden aber unter anderen Namen weitergeführt. Denn Ute Volkmar und Udo Suntrup (kl. Bild) wechseln zum Autoforum Münster. Foto: Gunnar A. Pier/Bleker-Gruppe

Gerüchte über eine mögliche Schließung des Autohauses Volkmar haben in den vergangenen Wochen die Runde gemacht. Nun will Ute Volkmar damit aufräumen, denn alle Verträge sind unterschrieben. Ja, es wird Veränderungen geben – strukturelle und personelle –, von denen die Kunden aber gar nicht viel merken sollen. Im Gegenteil: Das Angebot am Standort werde eher noch ausgebaut, so Volkmar.

Ab dem 1. April werde es den Namen „Autohaus Volkmar“ so nicht mehr geben, wohl aber den Verkauf von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen. Denn Ute Volkmar schließt sich dem Autoforum Münster, einem Unternehmen der Bleker-Gruppe, an, das seinen Sitz im Gewerbegebiet an der A 1-Ausfahrt Münster-Hiltrup hat. Über Ford hinaus habe sie dann Zugriff auf die neun Marken des Autoforums. Nach Absprache will sie Verkaufsberatungen entweder in Drensteinfurt oder in Münster anbieten. Auch eine Auswahl an Ausstellungsfahrzeugen werde an der Kleiststraße vorgehalten.

Der Werkstattbetrieb dort soll zum 1. April von der gerade in der Gründung befindlichen Firma Lohmann übernommen werden. Der Ford-Service bleibe also erhalten, Wartungs- und Garantiearbeiten könnten weiterhin vor Ort erledigt werden. In der Werkstatt würden überdies Autos aller anderen Marken repariert.

Kundenschreiben verschickt

„Wir stellen uns dem strukturellen Wandel in der Automobilbranche. Mit dem Zusammenschluss meistern wir die Herausforderungen, die der digitale und technische Fortschritt mit sich bringen“, heißt es in einem Schreiben, das das Autohaus Volkmar gestern an alle Kunden verschickt hat.

Neben Ute Volkmar als Ansprechpartnerin im Verkauf wird auch Udo Suntrup für den Service-Bereich ab kommendem Monat für das Autoforum Münster im „Hansa-Business-Park“ erreichbar sein. Den übrigen Mitarbeitern des Autohauses waren laut Ute Volkmar ebenfalls Verträge von der Bleker-Gruppe angeboten worden. Wer nicht mit wechseln wollte, habe anderweitig einen neuen Job gefunden, betont Volkmar. Es seien durch die Umstrukturierung also keine Arbeitsplätze verloren gegangen. „Alle sind untergebracht.“

Tuning-Werkstatt in Südkirchen

Ein Standbein in Stewwert wollen sich nun Veronica Lohmann und Christopher Grau mit der Lohmann GmbH aufbauen. Seit 2013 betreiben sie die „Beast Factory“, eine Tuning-Werkstatt hauptsächlich für Modelle der Marke Ford. Mit dieser waren sie zunächst in Sendenhorst ansässig, vor drei Jahren erfolgte der Umzug nach Südkirchen – samt Umfirmierung. In Drensteinfurt übernehmen sie den bestehenden, ortsgebundenen Ford-Service-Vertrag. „Zwei langjährige Mitarbeiter des Autohauses Volkmar werden übernommen, ein weiterer wird das Werkstatt-Team ergänzen“, erklärt Veronica Lohmann, die in Zukunft auch selbst an der Kleiststraße am Empfang arbeiten wird, auf WN-Anfrage.

Aktuell ist im gleichen Gebäude auch noch der Zweiradhändler Mürmann ansässig, der allerdings einen Neubau an der Konrad-Adenauer-Straße plant und, wenn alles glatt läuft, Ende des Jahres umziehen möchte. Wie der frei werdende Platz danach genutzt werden, konnten Ute Volkmar und Veronica Lohmann indes noch nicht sagen.

Der Grundgedanke sei, erläutert Lohmann, die beiden Firmen – den Ford-Service auf der einen und die Tuning-Werkstatt auf der anderen Seite – irgendwann unter einem Dach zusammenzuführen. Ob dies am Standort Kleiststraße oder an anderer Stelle in Drensteinfurt passiere, sei derzeit aber noch nicht abzusehen.

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