Hufschmied Udo Bußmann ist Bundesvorsitzender
„Glänzende Berufsaussichten“

Drensteinfurt -

Anlässlich seiner Wahl zum Vorsitzenden des Bundesfachausschusses Hufbeschlag stattete Landtagsabgeordneter Henning Rehbaum dem Drensteinfurter Schmied Udo Bußmann einen Besuch ab.

Dienstag, 26.03.2019, 13:00 Uhr
Udo Bußmann (li.) ist Vorsitzender des Bundesfachausschusses Hufbeschlag. Der CDU-Landtagsabgeordnete Henning Rehbaum machte sich nun ein Bild von seinem Beruf.
Udo Bußmann (li.) ist Vorsitzender des Bundesfachausschusses Hufbeschlag. Der CDU-Landtagsabgeordnete Henning Rehbaum machte sich nun ein Bild von seinem Beruf. Foto: CDU

Zu einem Gedankenaustausch trafen sich der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Henning Rehbaum , und Hufschmied Udo Bußmann aus Drensteinfurt. Anlass war die jüngst erfolgte Wahl Udo Bußmans zum Vorsitzenden des Bundesfachausschusses Hufbeschlag, heißt es Bericht des Landtagsabgeordneten. Damit ist Bußmann nun der Sprecher von 3500 Hufschmieden in ganz Deutschland.

Bußmann übernimmt dieses berufsständische Ehrenamt in bewegten Zeiten, wie er erläutert: „Wir stehen vor einem Generationswechsel: In den nächsten fünf Jahren gehen allein in NRW über 200 Hufschmiede in Rente - glänzende Aussichten für Berufseinsteiger, die als Hufschmied nicht nur Hufeisen schmieden, sondern auch die Halter bei alltäglichen, insbesondere orthopädischen Fragen der Pferdegesundheit beraten und unterstützen. „Die Mischung aus Handwerk und der Arbeit mit Tieren macht den Beruf des Hufschmieds so unheimlich schön“, schwärmt Udo Bußman, der seit über 30 Jahren als Hufschmied arbeitet und ausbildet.

Bedeutender Wirtschaftsfaktor

Bei 1,3 Million Pferden nach den Berechnungen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung in Warendorf werde schnell klar: „Der Beruf des Hufschmieds wird gebraucht wie noch nie“, so Bußmann. Wie Henning Rehbaum ergänzt sei gerade in Westfalen die Pferdehaltung ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, den man sehr zu schätzen wisse. „Das Pferd ziert nicht nur das Landeswappen, es stärkt auch die Wirtschaft in NRW“, so Rehbaum. „Für Landwirte, Tierärzte, Bereiter, Trainer, die Pferdeorganisationen bis hin zum NRW-Landgestüt, für die Stalleinrichter, Fahrzeugbauer, Futterlieferanten, den Reitsporthandel und viele mehr ist die Pferdehaltung Grundlage für zigtausende von Arbeitsplätzen. In den bundesweit rund 10 000 Unternehmen der Pferdewirtschaft wird ein Jahresumsatz von bemerkenswerten 6,7 Milliarden Euro gemacht. Der Arbeit des Hufschmieds ist unverzichtbar für erfolgreichen Reit-, Voltigier- und Fahrsport und ein wichtiger Beitrag für gesunde Pferde“, heißt es im Bericht abschließend.

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