Versammlung des Hegerings Drensteinfurt-Walstedde
Thorsten Allendorf löst Carl-Hendrik May im Vorstand ab

Drensteinfurt/Walstedde -

Der Hegering hat einen neuen zweiten Vorsitzenden. Nach 20 Jahren Vorstandsarbeit, davon sechs Jahre als Stellvertreter des Chefs, trat Carl-Hendrik May nicht zur Wiederwahl an. Auf der Jahreshauptversammlung bestimmten die 80 anwesenden Mitglieder Thorsten Allendorf zu seinem Nachfolger.

Sonntag, 31.03.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 05.04.2019, 14:36 Uhr
Den Vorstand bilden Martin Stöcker, Steffen Pohlenz, Ansgar Buttermann, Thorsten Allendorf, Norbert Wichmann, Markus Kersting, Hanna Feldmann, Max Kneilmann, Vorsitzender Alexander von Looz, Hubertus Frie, Christian Thissen und Andreas Bollermann (v.li.).
Den Vorstand bilden Martin Stöcker, Steffen Pohlenz, Ansgar Buttermann, Thorsten Allendorf, Norbert Wichmann, Markus Kersting, Hanna Feldmann, Max Kneilmann, Vorsitzender Alexander von Looz, Hubertus Frie, Christian Thissen und Andreas Bollermann (v.li.). Foto: Simon Beckmann

Der Hegering Drensteinfurt-Walstedde hat einen neuen zweiten Vorsitzenden. Die rund 80 anwesenden Mitglieder in der Festscheune des Hotels Volking bestimmten am Freitagabend bei ihrer Jahreshauptversammlung einstimmig Thorsten Allendorf zum Nachfolger von Carl-Hendrik May, der aus beruflichen und familiären Gründen nach 20 Jahren Vorstandsarbeit – 14 Jahre als Schriftführer, sechs als stellvertretender Vorsitzender – kürzertreten will.

Weiteres neues Personal in der Führungsriege des 200 Mitglieder starken Vereins sind Ansgar Buttermann, Steffen Pohlenz und Max Kneilmann. Sie besetzen fortan die Posten der Beisitzer, die zuvor nicht vergeben waren. Schriftführer Martin Stöcker wurde dagegen in seinem Amt wiedergewählt. Die beiden neuen Kassenprüfer sind Georg Schürmann und Jörg Kneilmann.

Traditionell standen während der Versammlung auch Ehrungen auf der Tagesordnung. Für 25-jährige Mitgliedschaft im Hegering und im Landesjagdverband wurden Guido Merschhoff, Mario Grawe und Werner Averhage ausgezeichnet. Seit 40 Jahren sind Bernhard Westhues, Bernhard Feldmann, Wilhelm Portmann, Paul Allendorf und Andreas Schulze-Wischler als Jäger aktiv.

Hegeschau und ein Ständchen

Gestartet war der Abend mit der Hegeschau und einem Ständchen der Jagdhornbläser, das sehr gut ankam. „Es ist immer eine Freude, euch zuzuhören“, erklärte Alexander von Looz, Vorsitzender des Hegerings. Gleichzeitig freute er sich über den „rappelvollen“ Saal, ehe er einige Gäste – darunter auch die zweite Vorsitzende der Kreisjägerschaft (KJS), Gabi Mackenberg, und Drensteinfurts stellvertretenden Bürgermeister, Josef Waldmann – begrüßte.

Der ließ es sich nicht nehmen, einige Worte an die Anwesenden zu richten, wobei er auch auf das von der Stadt ausgerufene „Jahr der Artenvielfalt“ einging. „Am liebsten unterhalten sich Personen darüber, die wenig dazu beitragen können. Wer etwas leisten kann, das sind Jäger, Landwirte und Grundstückseigentümer“, bemerkte Waldmann, um lobend hinzuzufügen: „Hier sind die richtigen Personen anwesend, für die es in der Vergangenheit immer selbstverständlich war, unsere Natur artenvielfältig zu halten.“

Wildschweine richtig entsorgen

Gabi Mackenberg stellte einige Änderungen des kürzlich verabschiedeten Landesjagdgesetzes vor. Ebenfalls warf die Jägerin einen Blick auf die Afrikanische Schweinepest, die im Kreis Warendorf aber noch keine Rolle spiele. „Ich bitte darum, erlegte Wildschweine und deren Aufbrüche nach wie vor in den Kadavertonnen und nicht im Revier zu entsorgen. Bitte nehmen Sie das sehr ernst.“

Fehlen durften an diesem Abend auch nicht die Jahresrückblicke der Obleute. So erläuterte unter anderem Hubertus Frie: „Wir haben einen Aufruf gestartet, um Nachwuchs für unsere Bläsergruppe zu bekommen.“ Dieser sei sehr erfolgreich gewesen. „Rund 40 Interessierte haben sich gemeldet, von denen die meisten nun auch regelmäßig zu den Übungsterminen kommen.“

Wir haben einen Aufruf gestartet, um Nachwuchs für unsere Bläsergruppe zu bekommen. Rund 40 Interessierte haben sich gemeldet.

Obmann Hubertus Frie

Alexander von Looz kündigte unterdessen an, dass die Kommunikation unter den Revierpächtern verbessert werden soll. „Wir wollen es hinbekommen, dass in jedem Revier ein Ansprechpartner greifbar ist.“

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