Kindermusical in der Dreingau-Halle
„Joseph“: Bibel-Geschichte kindgerecht und „cool“ verpackt

Drensteinfurt -

85 kleine Sänger, Tänzer und Schauspieler auf der Bühne, rund 360 erwartungsvolle Zuschauer im Publikum: Das Kindermusical „Joseph – ein echt cooler Träumer“ hat am Sonntagnachmittag für eine volle Dreingau-Halle gesorgt. Es war die nunmehr 15. Produktion dieser Art.

Montag, 01.04.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 05.04.2019, 14:36 Uhr
In den Hauptrollen waren Mia Kirschbaum („Suleika“, Bild) und Qamar Jassem („Joseph“) zu sehen. Zum Abschluss dankte Pastor Jörg Schlummer Kantorin Miriam Kaduk für ihr Engagement bei der Umsetzung des Kindermusicals.
In den Hauptrollen waren Mia Kirschbaum („Suleika“, Bild) und Qamar Jassem („Joseph“) zu sehen. Zum Abschluss dankte Pastor Jörg Schlummer Kantorin Miriam Kaduk für ihr Engagement bei der Umsetzung des Kindermusicals. Foto: Linus Oberhoff

Rund 360 Eltern, Geschwister, Großeltern und Freunde drängten sich am Sonntag in der Dreingau-Halle auf die Stühle und Bänke, um den Stars des Tages zuzusehen: 85 Kinder von Maxi- und Mini-Chor führten das Musical „Joseph – ein echt cooler Träumer“ auf. Mit einer abwechslungsreichen Mischung aus Musik, Tanz und Schauspiel erzählten die Grundschüler die Geschichte von Joseph, der von seinen älteren Brüdern beneidet und deshalb als Sklave verkauft wird. Am Hof erzählt man sich von seinem Talent als Traumdeuter, wodurch er sich die Gunst des Pharaos verschafft und eine Hungersnot verhindert, bevor er sich schließlich wieder mit seinen Brüdern versöhnt.

In der Hauptrolle glänzte die neunjährige Qamar Jassem, den Vater Jakob spielte Marie Rosendahl, und Mia Kirschbaum stellte die verführerische Suleika dar, die Joseph ins Gefängnis brachte. Die Erzählerinnen Anni Tillmann und Maike Peters führten die Zuschauer durch die Handlung. Die Bemühungen, die Passage aus der Bibel kindgerecht und zeitgemäß zu gestalten, waren nicht nur im Titel zu erkennen: So sprachen die Berater des Pharaos etwa von Josephs „guten Computerkenntnissen“ und die argwöhnischen Brüder nannten Joseph einen „crazy boy“.

Kantorin und Chorleiterin Miriam Kaduk lobte die Kinder in den höchsten Tönen, und auch Pastor Jörg Schlummer war beeindruckt: „Das habt ihr wirklich toll gemacht.“ Das dachten sich wohl auch die zahlreichen Eltern, die dem Projekt unterstützend zur Seite gestanden hatten. Musikalische Unterstützung erhielten die Kinder von der Band „Sticks & Stones“, die diese Aufgabe bereits zum 15. Mal übernommen hat – bei nunmehr 15 Musical-Aufführungen der Chöre.

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